Sanierung und Umbau der Alten Vogtei kann starten

Förderbescheid von 3,11 Millionen Euro übergeben

(wS/red) Burbach 22.09.2017 | Jetzt kann der Umbau der „Alten Vogtei“ zum Besucher-, Begegnungs- und Erlebniszentrum starten. Im Juli hatte das neue Heimatministerium NRW bekanntgegeben hatte, welche Projekte im Rahmen des Investitionspakts „Soziale Integration im Quartier“ gefördert werden sollen. Darunter auch die Planungen des Heimatvereins „Alte Vogtei“ und der Gemeinde Burbach, das bisherige Museum und die Vogtei zu einem neuen Informationszentrum und Begegnungsort umzubauen. Nun übergab Abteilungsdirektor Ferdinand Aßhoff von der Arnsberger Bezirksregierung den Fördermittelbescheid in Höhe von 3,11 Millionen Euro an den Heimatvereinsvorsitzenden Volker Gürke und an Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers: „Ich freue mich darüber, dass die vielen vorbereitenden Arbeiten letztlich zum Erfolg geführt haben und das Konzept überzeugt hat. Dafür geht ein Dank an alle Beteiligten. Ein toller gemeinsamer Erfolg!“. Auch Ferdinand Aßhoff zollte den Akteuren in Burbach ein dickes Lob für das Engagement.

Volker Gürke, Vorsitzender des Heimatvereins „Alte Vogtei“ Burbach, und Bürgermeister Christoph Ewers konnten jetzt von Ferdinand Aßhoff (v.l.) den Förderbescheid zum Umbau der Vogtei zum Besucher-, Begegnungs- und Erlebniszentrum entgegennehmen. (Foto: Gemeinde Burbach)

Im nächsten Schritt gilt es nun, die Pläne weiter zu konkretisieren, Ausschreibungen vorzubereiten und dann möglichst zeitnah mit den Baumaßnahmen zu beginnen. „Die ersten Hürden hinsichtlich der Finanzierung sind genommen, jetzt kommen die vielen notwendigen nächsten Schritte, die sorgsam und gut geplant werden müssen“, sagt Ewers. Dennoch sind schon erste äußere Anzeichen erkennbar, dass etwas passiert. Die Farbe des Fachwerks wurde bereits sandgestrahlt. Die Fassadensanierung, die aus Denkmalschutzmitteln gefördert wird, muss auf den neuen Zeitplan angepasst werden. „Die Sanierung und der Umbau ist eine komplexe Maßnahme“, sagt Volker Gürke, „aber wir freuen uns auf das Neue, das dort entsteht.“

Insgesamt beträgt die Investition rund 3,4 Millionen Euro. Davon werden 90 % durch den Bund und das Land NRW gefördert.

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