Sturm Friederike! Bis zum Nachmittag 155 Einsätze gemeldet

Über 600 Wehrleute im Einsatz / 17 Straßen gesperrt

(wS/red) Siegen-Wittgenstein 18.01.2018 | Seit dem Morgen waren bereits über 600 Einsatzkräfte in Siegen-Wittgenstein aktiv, um die Folgen des Sturmtiefs „Friederike“ zu beseitigen. Das sorgte für viel Arbeit bei den Feuerwehren, der Polizei, dem Landesbetrieb Straßen.NRW sowie den Stromversorgern.

Bis 14:00 Uhr hat die Einsatzleitung 155 Einsatzgeschehen registriert, die von den Feuerwehren der Städte und Gemeinden abgearbeitet werden. Dabei geht es vor allem um die Beseitigung umgestürzter Bäume, die Straßen blockieren. Aktuell sind 17 Straßen in Siegen-Wittgenstein gesperrt.

Die Feuerwehr musste auf die B54 zwischen WIlnsdorf und Obersdorf ausrücken und einen Baum von der Fahrbahn entfernen. (Foto: Kay-Helge Hercher)

Die Gesamteinsatzleitung hat Kreisbrandmeister Bernd Schneider übernommen, unterstützt durch die Kreiseinsatzleitung Siegen-Wittgenstein. In neun Städten und Gemeinden wurden Feuerwehr-Meldeköpfe eingerichtet, die die Einsätze vor Ort selbst koordinieren und abarbeiten.

Die Wittgensteiner Ortschaften Arfeld, Beddelhausen und Puderbach waren teilweise ohne Strom. Im Stadtgebiet von Kreuztal stürzte ein Baugerüst ein.

Der gesamte Bahnverkehr im Kreisgebiet wurde eingestellt. Die Züge hielten im nächstgelegenen Bahnhof an, da umgestürzte Bäume auch auf den Schienenwegen zu Behinderungen führten.

Bis 14:30 Uhr gab es noch keine größeren Schadensmeldungen oder Hinweise auf Verletzte.
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