Kräftig in Schulinfrastruktur investiert

Neuer Aufzug in Holzhausen

(wS/red) Burbach 29.01.2018 | Kräftig investiert hat die Gemeinde Burbach im vergangenen Jahr in die Schulinfrastruktur. „Die Schulen sollten aus unserer Sicht gut ausgestattet sein als Basis für einen guten Unterricht“, sagt Bürgermeister Christoph Ewers. „Deswegen nutzen wir die Mittel aus dem Programm „Gute Schule 2020“ und kommunale Mittel, um unsere Gebäude und die technische Ausstattung weiter zu ertüchtigen.“ Als aktuellste Maßnahme wurde nun in der Grundschule Holzhausen ein Aufzug eingebaut. „Mit dem Aufzug in Holzhausen konnte durch eine einzige Maßnahme das Gebäude vollständig barrierefrei hergerichtet werden. Zusätzlich wurden damit die bestehenden Probleme der Beförderung des Mittagessens zur Offenen Ganztagsschule beseitigt“, so Schulfachbereichsleiter Jochen Becker. „Ganz unabhängig davon erleichtert der Lift den
Transport von Mobiliar zwischen den Stockwerken und Räumen.“

Jüngste Investition in die Schulinfrastruktur: Ein neuer Aufzug in der Grundschule Holzhausen sorgt für die nötige Barrierefreiheit (Foto: Gemeinde Burbach)

Auch an den anderen Schulstandorten wurde investiert. „Die Toilettenanlagen im Schulgebäude in Niederdresselndorf wurden ebenfalls angepackt“, erläutert Thomas Leyener, Leiter des Fachbereichs Bauen. „Die Räume wurden frisch gestrichen, WCs und Urinale ausgetauscht, ein neuer Fliesenspiegel angebracht und die Trennwände erneuert.“ Außerdem konnte in zwei Klassenräumen der Boden erneuert sowie eine neue LED-Beleuchtung eingebaut werden. Eine neue Boulderwand im Außenbereich sorgt für Bewegung in der Pause.

Einzug gehalten haben oder erweitert worden sind die WLAN-Netze in den Schulen, damit IPad, Whiteboards und andere digitalen Endgeräte im Unterricht genutzt werden können. „Alle Schulen sind damit fast flächendeckend mit WLAN ausgestattet“, so Becker. Zur Sicherheit der Schülerinnen und Schüler haben die Grundschule Burbach und die Gemeinschaftliche Sekundarschule neue Geländer erhalten. „Die bisherigen Geländer mussten ausgetauscht und durch Neue aufgrund geänderter gesetzlichen Bestimmungen ersetzt werden“, so Becker weiter.

Und die nächsten großen Bauprojekte werfen schon ihren Schatten voraus. „Der Bedarf nach zusätzlichen Räumen an der Sekundarschule ist festgestellt“, konstatiert Christoph Ewers. „Hier laufen die Planungen in diesem Jahr intensiv weiter, damit möglichst zeitnah noch der Bauantrag gestellt werden kann. Ziel soll es sein, mit dem Erweiterungsbau im kommenden Jahr zu beginnen.“ Dann entsteht dort ein neuer Zwischentrakt mit Aula und Verwaltungsräumen, der die beiden bisherigen Schulgebäude im Schulzentrum miteinander verbindet. Die Gesamtinvestition für dieses Projekt liegt bei rund 5,3 Millionen Euro.

Inklusive des Aufzugs wurden für die anderen Maßnahmen rund 180.000 Euro investiert. „Alles in allem kann festgehalten werden, dass die Schulgebäude in einem guten baulichen Zustand sind. Es hat sich bewährt, Mängel nicht aufzuschieben, sondern diese direkt zu beheben“, stellt Bürgermeister Christoph Ewers abschließend fest.

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