Grüne: „Kein Platz für Kinder? Das geht gar nicht!“

Helberhäuser Schule, Gerberpark oder Gemeinderäume als Alternative

(wS/red) Hilchenbach 26.02.2018 | Die Hilchenbacher Grünen legen einen eigenen Vorschlag zur nachhaltigen Deckung des Bedarfs an Kita-Plätzen im Stadtgebiet vor. Dabei sehen die Grünen eine Container-Lösung nur als ultima ratio an, wie Stadtverbandssprecherin Bärbel Dörr erklärt: „Dass das Angebots-Defizit an Kita-Plätzen erst jetzt ernsthaft angegangen wird, ist ärgerlich. Denn schon im Februar 2017 war bekannt, dass 2018/19 mindestens zwei Gruppen im Sommer 2018 fehlen (Quelle: KiTa-Bedarfsplan des Kreises vom 15.02.2017). Doch für die Betroffenen ist es müßig, auf Versäumnisse der Vergangenheit zu schauen. Nun muss es darum gehen, schleunigst Lösungen zu präsentieren.“

Symbolfoto: Klicker / pixelio.de

Eine Containerlösung werten die Grünen skeptisch: „Kinder in Container zu stecken, ist eine Vorstellung, der wir wenig abgewinnen können. Zudem kostet deren Anmietung viel Geld, das für dauerhafte Lösungen fehlt. Eine solche Notmaßnahme kommt also nur als letzter Ausweg infrage. Daher fordern wir die Verwaltung auf, alle im Stadtgebiet in öffentlicher, aber auch in privater Hand befindlichen Flächen- und Standortoptionen zu prüfen. Dazu schlagen wir die alte Schule in Helberhausen vor, die kurzfristig für einen Kita-Betrieb „fit“ gemacht werden könnte. Auch das Oberdeck des Gerberparks, in dem ja bereits der Jugendtreff fest etabliert ist, kommt für uns als Option in Frage, die zu prüfen wäre. Wir empfehlen desweiteren, Kontakt zur evangelischen Kirche aufzunehmen und gemeinsam die Möglichkeit eines Kita-Betriebs im zentral gelegenen Gemeindezentrum zu prüfen, dessen Zukunft derzeit ja ungewiss ist.“

Abschließend erklären die Grünen: „Hilchenbach hat sich über lange Jahre einen guten Ruf als kinder- und familienfreundliche Stadt erarbeitet. Wir setzen darauf, dass Verwaltung und Politik nun in engem Kontakt mit privaten Akteuren an der schnellstmöglichen Überwindung des Angebotsdefizits im Kita-Bereich arbeitet. Denn: Kein Platz für Kinder – das geht gar nicht!“

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