Kreativität für den guten Zweck

Basar-Erlös der FEG Siegen-Geisweid für Wohnungslosenhilfe gespendet

(wS/red) Siegen 22.02.2018 | Einen Scheck in Höhe von 1700 Euro hat Günther Ankele von der Freien evangelischen Gemeinde Siegen-Geisweid an Dirk Strauchmann von der Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Südwestfalen übergeben. Bereits seit Jahren unterstützt die Geisweider Gemeinde mit dem Erlös des jährlichen Adventsbasars die Arbeit der diakonischen Wohnungslosenhilfe. „Das Geld kam wie gerufen. Wir benötigten für das Geschützte Wohnen, eine Wohneinrichtung für zehn Männer mit Suchtproblemen, dringend eine Überdachung mit Rampe für unsere Bewohner mit Rollatoren. Das konnten wir jetzt finanzieren“, freut sich Dirk Strauchmann, Geschäftsbereichsleiter der Wohnungslosenhilfe.

v.l.: Frank Kutschke, Koordinator Geschütztes Wohnen, ein Bewohner des Geschützten Wohnens, Dirk Strauchmann, Geschäftsbereichsleiter der Wohnungslosenhilfe sowie Günter Ankele, Leiter der FeG Siegen-Geisweid. (Foto: Diakonie)

Seit Monaten haben Freiwillige für den Gemeindebasar gebastelt, gewerkelt, Marmelade gekocht und Handarbeiten gefertigt. Günther Ankele, einer der Leiter der Gemeinde, ist selbst in jedem Jahr überwältigt von der Vielfalt dieses Kreativmarktes und freut sich mit allen, die daran beteiligt waren, dass das Geld einem solch guten Zweck zufließt: „Wir schätzen die Arbeit der diakonischen Wohnungslosenhilfe sehr! Hier wird Hilfe ohne Ansehen der Person gewährt. Christliche Nächstenliebe in der ursprünglichsten Form.“

Die Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Südwestfalen feierte im Jahr 2017 ihr 25-jähriges Bestehen. Und der Bedarf wächst und verändert sich. Schon lange beschränkt sich das Angebot der Wohnungslosenhilfe nicht mehr auf Menschen ohne festen Wohnsitz. Männer und Frauen, die – oft unverschuldet – am Rande des Existenzminimums leben, nehmen hier Hilfe in Anspruch. Vom Jugendlichen, der die Schule abgebrochen und in die Drogenszene abgedriftet ist bis zum Rentner, dem neben dem Abzug der Miete kaum Geld zum Leben bleibt. Armut hat viele Gesichter. Dirk Strauchmann dankte Günther Ankele und betonte: „Wir sind dankbar für die langjährige Unterstützung und schätzen diese Hilfe sehr.“

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