Biologische Station mit neuer Leiterin

(wS/red) Siegen 22.06.2018 | Die Biologische Station Siegen-Wittgenstein hat ein neues Gesicht: Prof. Dr. Jasmin Mantilla-Contreras hat die Leitung übernommen und löst damit ihren Vorgänger Peter Fasel ab, der im Mai 2018 in den Ruhestand gegangen ist.

„Ich freue mich vor allem auf die praktische Arbeit im Naturschutz und darauf, etwas zum Artenschutz im Kreis Siegen-Wittgenstein beitragen zu können“, sagt die promovierte Biologin.

Jasmin Mantilla-Contreras ist neue Leiterin der Biologischen Station. Die 39-Jährige möchte den Artenschutz in Siegen-Wittgenstein voranbringen. (Foto: Kreis)

Prof. Dr. Mantilla-Contreras studierte von 1998 bis 2003 Biologie an der Universität Göttingen. Dort promovierte sie im Fachgebiet Pflanzenökologie und Ökosystemforschung. Von 2008 bis 2011 leitete die 39-Jährige eine Juniorforschergruppe im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Bis Anfang 2018 war sie als Juniorprofessorin für Ökologie und Umweltbildung an der Universität Hildesheim tätig.

Offenlandschaften, wie Heidegebiete, Trockenrassen oder Feuchtgebiete liegen der promovierten Biologin besonders am Herzen: „Ich habe mich schon in meiner Forschung damit beschäftigt, wie man diese Lebensräume pflegen und erhalten kann“.

Bei der Biologischen Station kümmert sich Prof. Dr. Mantilla-Contreras künftig um den Vertragsnaturschutz (Kulturlandschaftsprogramm), die Betreuung von „Natura-2000“ sowie um die Naturschutzgebiete in Burbach, Siegen, Neunkirchen, Freudenberg und Wilnsdorf. Darüber hinaus ist die neue wissenschaftliche Leiterin der BioStation Ansprechpartnerin für wissenschaftliche Forschung sowie für die Bereiche Botanik, Vegetationsökologie, Ökosystemrenaturierung und Umweltbildung.

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