Uni Siegen – Podiumsdiskussion „Mit neuer Technik gesund und autonom durchs Leben“

(wS/red) Siegen 02.11.2018 | Einladung zur Podiumsdiskussion: „Gemischte Gefühle – Mit neuer Technik gesund und autonom durchs Leben“

durch den demographischen Wandel gibt es immer mehr ältere und gesundheitlich beeinträchtigte Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Dem gegenüber stehen immer weniger junge Menschen, die in helfenden Berufen tätig sind, um dem wachsenden Notstand zu begegnen. Dieser Trend wird sich in Zukunft weiter verstärken. Das Forschungskolleg „Zukunft menschlich gestalten“ der Universität Siegen lädt daher herzlich zur Podiumsdiskussion mit anschließender Technikausstellung ein:

„Gemischte Gefühle – Mit neuer Technik gesund und autonom durchs Leben“
Am Donnerstag, 8. November 2018, um 18 Uhr
Im Forschungskolleg Siegen (Weidenauer Str. 167, 57076 Siegen)

Auf dem Podium diskutieren:
Dr. Regina Görner (Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen)
Prof. Dr. Barbara Hammer (CITEC Center of Excellence – Cognitive Interaction Technology, Universität Bielefeld)
Heiner Vogelsang (Landesvertreter der Techniker Krankenkasse NRW)
Dr. Martin Brüchert (BMBF-Projektträger VDI/VDE/IT GmbH Bonn)
Steffen Mues (Bürgermeister der Stadt Siegen)
Die Diskussion wird moderiert von Prof. Dr. Marcin Grzegorzek (Projektleiter Cognitive Village – Vernetztes Dorf, Universität zu Lübeck) und Prof. Dr. Claudia Müller (Projekt Cognitive Village – Vernetztes Dorf, Universität Siegen).
Die Begrüßung übernimmt Prof. Dr. Rainer Brück (Stellv. Direktor des FoKoS), vor Beginn der Diskussion gibt es einen Impulsvortrag von Dr. Martin Brüchert.

Zum Hintergrund:

Insbesondere ältere Menschen wünschen sich meist, so lange wie möglich selbstständig in den eigenen vier Wänden zu wohnen und autonom über das eigene Leben zu entscheiden. An die Verwirklichung dieser Vorstellung sind allerdings im Regelfall Bedingungen der Versorgung geknüpft, die das Gesundheitssystem schon allein aus Kostengründen nicht in vollem Umfang vorhalten kann. Mit anderen Worten: Die Nachfrage ist weitaus größer als das Angebot.
Dieser Problematik kann mit adaptiv lernenden technischem Systemen begegnet werden, die ein Versorgungsdefizit zusätzlich zur menschlichen Unterstützungsleistung ausgleichen können. Solche Assistenzsysteme unterliegen allerdings Akzeptanzbedingungen bei den Anwendern: Sie müssen verständlich und intuitiv bedienbar sein. Gleichzeitig spielt die emotionale Interaktion zwischen Mensch und Technik eine entscheidende Rolle. Insbesondere dieser Aspekt wurde am FoKoS in dem Projekt „Cognitive Village – Vernetztes Dorf“ erforscht und soll im Rahmen der Podiumsdiskussion noch einmal aufgegriffen werden.


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