Uni Siegen – Von der Nachbarschaft der Sonne bis zu fernen Galaxien

(wS/red) Siegen 05.12.2018 | Dr. Norbert Junkes vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie spricht an der Universität Siegen über Radioteleskopie und stellt aktuelle Forschungsergebnisse vor.

Das Radioteleskop Effelsberg in der Eifel war mit einer Öffnungsweite von 100 Metern 29 Jahre lang das weltweit größte bewegliche Radioteleskop. Betrieben wird es vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) in Bonn – ebenso wie die Effelsberg-Station des europäischen LOFAR-Netzwerks oder das Submillimeterteleskop APEX in über 5000 Metern Höhe in der Atacamawüste in Chile.

Auf Einladung der Sternwarte der Universität Siegen hält Dr. Norbert Junkes einen Vortrag zum Thema „Von der Nachbarschaft der Sonne bis zu fernen Galaxien – Aktuelle Forschung am Max-Planck-Institut für Radioastronomie“, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Datum: 12. Dezember 2018

Uhrzeit: 18.00 Uhr

Ort: AR-D 5103, roter Hörsaal

Adresse: Adolf-Reichwein-Straße 2a, 57076 Siegen

Die Forschung am MPIfR umfasst die Physik von Sternen, Galaxien und dem gesamten Universum mit Schwerpunkten bei der Sternentstehung, jungen stellaren Objekten, Sternen in späten Entwicklungsstadien, Pulsaren, der Milchstraße und externen Galaxien sowie dem galaktischen Zentrum und seiner direkten Umgebung. Junkes wird die Radioteleskope des Instituts vorstellen und aktuelle Forschungsergebnisse präsentieren.

Der Wissenschaftler hat von 1979 bis 1986 an der Universität Bonn Physik und Astronomie studiert und 1989 am MPIfR im Fach Astronomie zum Thema „Supernova-Überreste und ihre Wechselwirkung mit dem interstellaren Medium“ promoviert. Nach wissenschaftlicher Tätigkeit in Sydney, Kiel und in Potsdam arbeitet er seit Februar 1998 am MPIfR im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Norbert Junkes war von 2008 bis 2014 Vorstandsmitglied der Astronomischen Gesellschaft.

Im Anschluss an den Vortrag ist die Sternwarte zur Besichtigung geöffnet. Dabei ist zu beachten, dass sich immer nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern gleichzeitig in der Sternwarte aufhalten darf. Die Gruppeneinteilung erfolgt nach dem Vortrag am Fuße der Wendeltreppe zur Sternwarte.

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