Stadt Bad Berleburg bringt Bewegung in das Thema „EinsA-Areal“

(wS/red) Bad Berleburg 21.05.2019 | Im Zentrum steht die Frage, wie eine nachhaltige Nutzung aussehen sollte. Die Stadt arbeitet hierbei mit der Universität Siegen zusammen.

Unter anderem werden Master-Studierende städtebauliche Konzepte erarbeiten.

Der Zustand des EinsA-Areals in Bad Berleburg stört nicht nur Bürgerinnen und Bürger, sondern auch Stadtverordnete und Verwaltung seit langer Zeit. Das Potenzial des Geländes ist groß und sollte nachhaltig und bestmöglich genutzt werden. „Die Herausforderung dabei ist, dass sich die Flächen überwiegend in privatem Eigentum befinden“, erläutert Bürgermeister Bernd Fuhrmann. „Trotzdem haben wir als Stadt Bad Berleburg nun zwei Maßnahmen in die Wege geleitet, um eine Weiterentwicklung des Geländes anzustoßen.“

Die erste der Maßnahmen ist, dass Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein von der Universität Siegen mit ihrem Team eine Untersuchung in der Stadt machen wird. Dabei soll es um die Fragen gehen, wie das Gelände in Zukunft genutzt werden sollte und was Bürgerinnen und Bürger und Touristen als attraktives Angebot empfinden. Als Basis für diese Befragung dienen unter anderem die Nachhaltigkeitsstrategie und das städtebauliche Zukunftskonzept der Stadt Bad Berleburg. Die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein ist eine Untersuchung im Anschluss an den Zentrumsmonitor der Industrie- und Handelskammer Siegen, der Sparkassen und der Volksbanken im IHK-Bezirk. Die IHK unterstützt diese Folgeuntersuchung ebenfalls.

Zusätzlich zur inhaltlichen Fragestellung ist auch der städtebaulich-gestalterische Aspekt wichtig. Gemeinsam mit Prof. Sibylle Käppel-Klieber und Prof. Hildegard Schröteler-von Brandt von der Universität Siegen ist es gelungen, 13 Studierende zu gewinnen, die sich im Rahmen eines Entwurfs in ihrem Masterstudium im Department Architektur mit dem EinsA-Areal beschäftigen werden. Ihre Aufgabe ist es, städtebauliche Konzepte und Entwürfe für einzelne Neubauten zu erarbeiten, die sich in die Umgebung einfügen.

„Die Zusammenarbeit mit dem Department Architektur der Uni Siegen ist eine einmalige Chance, eine Planung aus einem Guss zu bekommen“, betont Bürgermeister Bernd Fuhrmann. „Zusammen mit den inhaltlichen Aspekten der Studie von Prof. Schramm-Klein werden uns die Ergebnisse eine Grundlage dafür liefern, wie eine dauerhafte und nachhaltige Nutzung des EinsA-Areals aussehen sollte.“


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