Luca Stolz auf Rang 3 beim ADAC-Total-24-Stunden-Rennen am Nürburgring

(wS/A.Hermann) 26.06.2019 Nürburgring/Siegerland | Land-Motorsport Niederdreisbach aus nach 22 Stunden
David Schneider aus Siegen erreichte den 6 Platz der Klasse SP3  – über 230 000 Zuschauer

Update: Zwölf Tage nach dem 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring ist der zweitplatzierte Werks-Porsche des Team Manthey-Racig nachträglich disqualifiziert worden. Demnach seien bei den Betroffenen Werks -Porsche 911 GT 3 bei einer routinemäßigen Techniken Nachuntersuchung Unregelmäßigkeiten bei der Motorleistung festgestellt worden dadurch rückte die Mannschaft von Luca Stolz auf Platz 2 vor.


Mit Luca Stolz (Brachbach) stand am Fronleichnam Wochenende auf dem Siegerpodium bei der 47. Auflage des ADAC Total-24h-Rennen auf dem Nürburgring. Wie bereits im vergangenen Jahr steuerte der 23-jährige Profi einen AMG Mercedes GT3 von Black Falcon und wie bereits im vergangenen Jahr landete er auf Rang 3 und damit auf dem Podium des Traditionsrennens.
Eine gute Leistung zeigte auch Debütant David Schneider aus Siegen. Bei seinem ersten Einsatz beim 24-Stunden-Klassiker steuerte er einen VW Golf GTi3 16V zusammen mit Ralph Liesenfeld, Achim Ewenz, und Raphael Klingmann für die Mannschaft des MSC Sinzig. Trotz einiger Reparaturpausen – es waren zwei Antriebswellenschäden zu beklagen, landete das Quartett auf dem 6 Rang der Klasse SP3 und überquerten damit erfolgreich die Ziellinie.
Auch die über 230 000 Zuschauer die jedes Jahr schon einige Tage zuvor anreisten, um die besten Plätze rund um die Strecke zu ergattern, werkelten an ihren Bauten und gönnten sich zur Belohnung das ein oder andere Kaltgetränk.
In der Boxengasse sonnte sich ein bunter Mix aus GT3- Fahrzeuge so wie kleiner Fahrzeugklassen. Auf der Strecke hingegen gaben sich die Starter hingegen nichts wie bei einem Sprintrennen und entsprechend hoch war die Ausfallquote im 155 Fahrzeug starken Feld, 102 Fahrzeuge sahen die schwarz/weiße Flagge.
Zahlreiche, zum Teil schwere Unfälle mit mehr als einem Dutzend Fahrer, die vorsorglich ins Krankenhaus in Adenau gebracht wurden, überschatteten die Veranstaltung auf der mit 25,378 Kilometer längste Rennstrecke der Welt.
Nach 22 Stunden kam das aus für die aus Niederdreisbacher Audi-Mannschaft von Land-Motorsport, mit dem Audi R8 LMS mit der Startnummer 29 im harten Kampf um das Podium, wegen einen Reifenschaden und Karosserieschaden mussten daraufhin abgestellt werden. Der tolle Einsatz des Teams um Wolfgang und Christian Land sowie der Fahrer Christopher Mies, René Rast, Kelvin van der Linde und Christopher Haase wurden somit nicht belohnt.
Den Sieg bei der 47. Ausgabe des ADAC-Total-24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sicherte sich die Audi-Mannschaft von Phoenix Racing vor dem Porsche-Team von Manthey-Racing und der Mannschaft rund um Luca Stolz.

Gesamtergebnisse des ADAC-Total-24-Stunden-Rennen

1.Audi Sport Team Phoenix Audi R8 LMS 157 Laps

2. Manthey-Racing Porsche 911 GT3R 156 Laps

3.Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes-AMG GT3 156 Laps

102.MSC Sinzig e.V.im ADAC David Schneider Siegen VW Golf 3 16V

Fotos: Andreas Hermann