Hoher Vermögensschaden nach erfolgreichem Betrug durch „falsche Polizeibeamte“

(wS/ots) Bad Laasphe 24.03.2025 | In Bad Laasphe ist es zu einem Betrugsfall mit der Masche falscher Polizeibeamter gekommen.

Am Mittwochmorgen (19.03.2025) wurde ein älteres Ehepaar telefonisch von einem angeblichen Kripobeamten namens „Schreiber“ kontaktiert. Der Anrufer gaukelte ihnen vor, dass es sich bei dem Geld auf ihren Konten vermutlich um Falschgeld handele. In der Folge wurde insgesamt dreimal zuvor deponiertes Geld durch einen Abholer fußläufig im Bereich In der Grube / Thüringer Weg sowie Bäderborn in Bad Laasphe entgegengenommen.

Die Abholungen fanden am Mittwoch zwischen 15:00 und 16:30 Uhr sowie am Donnerstag und Freitag jeweils zur Mittagszeit statt. Bei der ersten Übergabe befand sich das Geld in einem Briefumschlag, bei der zweiten und dritten Abholung wurde eine schwarze Geldtasche im DIN-A5-Format verwendet.

Der Abholer wird wie folgt beschrieben:

  • Männlich

  • Ca. 20 Jahre alt

  • Schlank, etwa 180 cm groß

  • Dunkle, längere, lockige Haare, die weit in die Stirn fielen

  • Führte ein Handy mit sich, das er vor sich hielt

Der entstandene Vermögensschaden beläuft sich auf einen sechsstelligen Betrag.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Hinweise zum Abholer, zu möglichen Mittätern oder einem in der Nähe abgestellten Fahrzeug nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02751 / 909-0 entgegen.

 

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