Lob, Dank und Ausblick – Jahresdienstbesprechung der Freiwilligen Feuerwehr Hilchenbach mit 200 Teilnehmer

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(wS/hi) Hilchenbach 17.03.2026 | „Danke, dass wir uns auf euch verlassen können“ – brachte Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis auf den Punkt, was sicher alle unterschreiben werden. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hilchenbach sind immer zur Stelle. Und das nicht nur bei der Brandbekämpfung. Das wurde bei der Jahresdienstbesprechung, zu der rund 200 Teilnehmende ins Bürgerhaus Müsen gekommen waren, einmal mehr deutlich. Auf der Tagesordnung standen neben verschiedenen Ehrungen und Ernennungen auch Rück- und Ausblicke.
Rund 29.400 Stunden leisteten die Einsatzkräfte im vergangenen Jahr. Bei Einsätzen, Übungs- und Ausbildungsdienst, bei Schulungen, Lehrgängen, Brandsicherheitswachdienst und Hydrantenprüfungen. „Eure Aufgaben sind vielfältig, das brauche ich euch nicht zu erzählen“, betonte Kyrillos Kaioglidis. „Die Tätigkeiten werden mehr und teilweise auch komplexer. Beispielsweise wenn es um Drohnen geht, die unter anderem bei der Personensuche eingesetzt werden.“ Aber auch der Klimawandel spiele bei der Feuerwehrarbeit eine große Rolle, etwa wenn in Folge von Starkregen vollgelaufene Keller abgepumpt werden müssen.

Auch in diesem Jahr möchte die Stadtverwaltung die Feuerwehrarbeit bestmöglich unterstützen, wie der Rathaus Chef betonte: „Investitionen in die Freiwillige Feuerwehr sind Investitionen in euren und unseren Schutz“. 2026 steht unter anderem die Erstellung des Brandschutzbedarfsplans ganz oben auf der Liste.

Außerdem laufen die Planungen für ein neues Gerätehaus in Lützel. Drei Fahrzeuge werden in diesem Jahr ausgeschrieben, damit die 20, beziehungsweise 27 Jahre alten Fahrzeuge ausgetauscht werden können.
„Stadtverwaltung, Kommunalpolitik und Feuerwehr arbeiten gut zusammen“, betonte auch Karsten Lewitz, Leiter der Hilchenbacher Feuerwehr. Aber sicher werde man immer wieder mit verschiedenen Anliegen auf die Stadtverwaltung zukommen.

Wie viel Engagement und Einsatzbereitschaft die insgesamt 508 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hilchenbach an den Tag legen, wurde im vergangenen Jahr mehrfach deutlich. Hier ist exemplarisch der Festakt zum 125-jährigen Bestehen der Einheit Dahlbruch zu nennen. Eine Veranstaltung, die über die Stadtgrenzen hinaus für Begeisterung gesorgt hat und gezeigt hat, dass die Gruppen übergreifend zusammenhalten. Das unterstrich auch Kreisbrandmeister Thomas Tremmel in seinem Grußwort: „Wenn es entscheidend wird, halten wir zusammen.
Wir sind eine Blaulicht-Familie.“ Dabei sei es je nach Einsatzgeschehen auch wichtig, eng mit den Teams für Psychosoziale Unterstützung (PSU) zu kooperieren.

Der Kreisbrandmeister nahm im Anschluss gemeinsam mit Kyrillos Kaioglidis zahlreiche Ehrungen für 25-, 35-, 50-und 60-jährige Mitgliedschaften in der Feuerwehr vor. Als „Spitzenreiter“ wurde für 75 Jahre Mitgliedschaft Rudolf Birlenbach von der Einheit Hilchenbach gewürdigt; auch wenn er die Auszeichnung leider nicht persönlich entgegennehmen konnte.
Außerdem wurden elf „neue“ Feuerwehrmänner und -frauen in verschiedenen Einheiten begrüßt und zahlreiche Beförderungen vorgenommen.
Zwischen den Redebeiträgen sorgte der Feuerwehrchor Hilchenbach mit unterschiedlichen Liedbeiträgen für Abwechslung – mal besinnlich, vom E-Piano begleitet, und mal rockig mit E-Gitarren-Begleitung.


Rund 200 Teilnehmende waren zur Jahresdienstbesprechung der Freiwilligen Feuerwehr Hilchenbach ins Bürgerhaus Müsen gekommen.

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