(wS/spd) Wilnsdorf 22.09.2026 | Im Vorfeld der Ausschusssitzung am 22. September, in der die Gemeindeverwaltung Wilnsdorf den neuen Pflegebedarfsplan vorstellen wird, hat die SPD Wilnsdorf den Pflegedienst Meißner & Kupka in Niederdielfen besucht. Ziel des Gesprächs war es nach Angaben der Partei, neben Zahlen und Prognosen auch Erfahrungen aus der Praxis in die politische Diskussion einzubeziehen.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die aktuellen Herausforderungen in der ambulanten Pflege und die Frage, welche Rahmenbedingungen künftig notwendig sind. Die SPD betont, dass es beim Pflegebedarfsplan nicht allein um stationäre Pflegeplätze gehe, sondern ebenso um ambulante und teilstationäre Angebote, Tages- und Kurzzeitpflege, seniorengerechtes Wohnen sowie alternative Wohnformen. Entscheidend sei, dass diese Angebote den tatsächlichen Bedarf vor Ort abdecken und gut ineinandergreifen.
„Die Herausforderungen in der Pflege werden weiter zunehmen. Deshalb müssen wir frühzeitig handeln und gemeinsam überlegen, welche Angebote wir in Wilnsdorf künftig brauchen“, erklärte Stefan Dohme, Fraktionsvorsitzender der SPD Wilnsdorf.
Auch das geplante Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) und die damit verbundenen Veränderungen für ambulante Pflegedienste waren Thema des Gesprächs. André Meißner, Geschäftsführer von Meißner & Kupka, warnte davor, dass neue Zuständigkeiten und Strukturen zu zusätzlichen bürokratischen Belastungen oder weiterem wirtschaftlichem Druck für die Pflegedienste führen könnten. Funktionierende ambulante Angebote müssten erhalten und gestärkt werden.
„Für unsere alltägliche Arbeit sind vor allem verlässliche und praxistaugliche Rahmenbedingungen entscheidend. Die ambulante Pflege muss gestärkt und von unnötiger Bürokratie entlastet werden, damit die vorhandenen Kapazitäten auch tatsächlich für die Versorgung der Menschen zur Verfügung stehen. Neue Vorgaben und Zuständigkeiten sollten sich daher daran messen lassen, ob sie die Versorgung verbessern oder zusätzliche Belastungen für Pflegebedürftige, Beschäftigte und Pflegedienste schaffen“, so Meißner.
Die SPD Wilnsdorf kündigte an, die Erfahrungen der Pflegedienste in die weitere politische Diskussion einbringen zu wollen und den Austausch mit den Akteuren vor Ort fortzusetzen. Ziel der Fraktion sei ein demografiefestes Wilnsdorf, in dem ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt leben können und auch bei Unterstützungs- oder Pflegebedarf wohnortnahe Angebote vorfinden.
Hinweis der Redaktion: Dieser Bericht basiert auf einer Pressemitteilung der SPD Wilnsdorf.

In eigener Sache
Immer für Sie vor Ort — Ihr wirSiegen-Team
Wir sind rund um die Uhr für Sie in Siegen und der Region unterwegs. Dabei berichten wir völlig unabhängig — keiner Partei und keinem Konzern verpflichtet, nur Ihnen als Leser. Uns ist wichtig, dass alle Nachrichten für jeden Bürger frei zugänglich bleiben: komplett ohne Bezahlschranke, kostenlos für alle. Recherche, Fotos vor Ort, Technik und Deutschlands sagenhaft günstiger Super-Sprit 😉 kosten uns allerdings einiges an Zeit und Geld. Wenn Sie schätzen, was wir machen, motiviert uns ein kleiner Beitrag riesig — und hilft uns, weiter dranzubleiben. Schon der Preis eines Kaffees zählt.
Beträge für Handys, Autos und Mehrfamilienhäuser gehen natürlich auch 😉
Sicher per PayPal · auch ohne PayPal-Konto · einmalig oder regelmäßig
Und ganz gleich, ob mit oder ohne Beitrag — schön, dass Sie wirSiegen lesen. 💙













