(wS/str) Hilchenbach/Erndtebrück 04.11.2026 | Der Ausbau der B62 zwischen Hilchenbach-Lützel und Erndtebrück-Grünewald rückt einen wichtigen Schritt näher: Für das rund 3,6 Kilometer lange Planungsprojekt wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 durch den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) die Beantragung zur Einleitung des Planfeststellungsverfahrens bei der zuständigen Planfeststellungsbehörde (Bezirksregierung Arnsberg) gestellt. Straßen.NRW finalisiert hierfür gerade die Planungsunterlagen und bereitet damit den nächsten Planungsschritt des Vorhabens vor. Der Ausbau der B62 ist ein zentrales Projekt in Südwestfalen, das die Verkehrsinfrastruktur zwischen Siegen und der Region Wittgenstein verbessern soll, die Region an das überregionale Straßennetz optimiert anbindet und damit die wirtschaftliche Entwicklung des Industriestandorts stärkt. Die konkrete Planung sieht vor, die B62 zwischen Hilchenbach-Lützel und Erndtebrück-Grünewald abschnittsweise um einen zusätzlichen Fahrstreifen zu erweitern, der sichere Überholvorgänge ermöglichen soll. Außerdem ist auf der Südseite der Straße ein neuer Radweg geplant, der Rad- und Kfz-Verkehr voneinander trennt und so die Verkehrssicherheit im Allgemeinen erhöht. Ein weiterer Bestandteil ist die fachlich dringend benötigte Beseitigung des höhengleichen Bahnübergangs „Kronprinzenstraße“ bei Altenteich. Er soll zukünftig durch eine Brücke ersetzt werden. Die durch den Straßenausbau erzeugten Eingriffe in Natur und Landschaft und deren ortsnaher Kompensation werden im Rahmen des Planfeststellungsverfahren verbindlich geregelt.
Der Um- und Ausbau der B62 zwischen Hilchenbach-Lützel und Erndtebrück-Grünewald steht in fachlich engem Zusammenhang zu den Ortsumgehungen der B508 – Kreuztal, der B508 – Kreuztal-Ferndorf, der B508 – Hilchenbach und B62 – Erndtebrück. Die Bearbeitungen der laufenden Planungsprojekte zu diesen Ortsumgehungen basieren allesamt auf der Einstufung im Vordringlichen Bedarf des aktuell gültigen Bundesverkehrswegeplans. Ziel dieser Gesamtstrategie ist es, die Orte vom Lkw-Verkehr weitestgehend zu entlasten und die Region besser an das übergeordnete Straßennetz anzubinden. Davon profitieren sowohl die Menschen vor Ort als auch die Unternehmen.

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