„Theatertreffen im Siegerland auf Hauptstadt-Niveau“

wS/apo     Siegen  –  Nur noch fünf Tage bis zum Start der 2. Siegener Biennale – und die Spannung steigt. „Was Magnus Reitschuster mit geringen Mitteln und großem Engagement zusammengestellt hat, grenzt an ein Theaterwunder“, stellt das Fachmagazin Theater Pur  fest.

Mit Blick auf das Siegener Programm, das vom 7. bis zum 30. April 2012 im Apollo-Theater und im Biennale-Zelt laufen wird, meint Theater Pur: „Theatertreffen im Siegerland – auf Hauptstadt-Niveau.“

Apropos Zelt: Das Biennale-Zelt mit eigener Bühne wird im Moment gerade vor dem Theaterportal errichtet. Währenddessen entsteht im großen Saal rings um eine Drehbühne eine erhöhte Spielfläche – als Vorbereitung für die Eröffnungsvorstellung am 7. April, Wolfgang Borcherts „Draußen vor der Tür“ vom Thalia Theater Hamburg, Regie: Luc Perceval.

Etliche der besten deutschsprachigen Theaterbühnen versammeln sich in den nächsten drei Wochen im Apollo: Das Schauspielhaus Bochum kommt mit Schillers „Jungfrau von Orleans“, das Schauspielhaus Hamburg bringt Albert Camus „Die Gerechten“ und das Kinderstück „Nur ein Tag“ auf die große Siegener Bühne. Oberhausen ist mit seiner – zum Berliner Theatertreffen eingeladenen – „Nora oder Ein Puppenhaus“ dabei, während das Kölner Schauspielhaus Tschechows „Kirschgarten“ zeigt, ebenfalls eine Theatertreffen-Inszenierung, mit der „Schauspielerin des Jahres“ Lina Beckmann als „Warja“.

Dazu Konzerte von Klassik bis HipHop, Dichterlesungen, einen PoetrySlam, Theatergespräche, Diskussionen … „Dran glauben“ ist das Motto des Festivals. Es geht um Visionen und Idealisten in der Liebe und der Politik. Dabei ist „Dran glauben“ doppeldeutig, denn: „Dran glauben müssen“ liegt nahe – Verzweiflung und Scheitern inbegriffen.

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Übrigens: Als Biennale-Preise gibt es griechische Staatsanleihen – passend zum Motto der 2. Siegener Biennale „Dran glauben“. Dazu Theater Pur: „Zwei Häuser werden ihren Verwaltungsräten Anfang Mai eine originelle Anlage präsentieren können: griechische Staatsanleihen. Je 1.000 Euro in Griechenland-Anleihen – das sind nämlich die Preise, die das Apollo-Theater Siegen für die (…) besten Aufführungen im Rahmen der 2. Siegener Theater-Biennale ausgesetzt hat. Und was macht man dann mit einer solchen Anlage? – Dran glauben!“

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