Sportfreunde Siegen verstärken sich im Angriff: Pollok kommt, Lewejohann bleibt

wS/jk/sfs – Siegen – 15.05.2012 – Die Sportfreunde Siegen haben mit Wojciech Pollok einen Stümer für die kommende Regionalliga-Saison verpflichtet. Er wechselt von Eintracht Trier zu den Siegenern. Auf Torejagd ging der 29-jährige Pole für die Trierer in der Regionalliga West, in welche die Sportfreunde nun aufgestiegen sind.

Nach der Regionalliga-Reform spielt Trier, derzeit Vierter, in der kommenden Saison in der Regionalliga Südwest. Aufgrund eines Innenbandanriss, den er derzeit auskuriert, kam Pollok bei der Eintracht nicht zum Zuge und erzielte in der laufenden Saison nur ein Tor.

2011 war Wojciech Pollok von Preußen Münster nach Trier gewechselt und unterschrieb hier einen bis 30. Juni 2013 datierten Vertrag. Medienberichten zufolge hat er aber Gespräche mit den Eintracht-Verantwortlichen über eine Auflösung des Vertrags gesucht. Nun heuert er in Siegen an.

Für Münster schoss Pollok in der Regionalliga West übrigens in 48 Spielen 16 Tore. In der 2008/09er-Spielzeit war er als Angreifer des SV Wilhelmshaven mit 22 Treffern Torschützenkönig der Regionalliga Nord. Weitere Stationen in seiner Karriere waren der Bonner SC, Kickers Emden, Borussia Dortmund II, SV Lippstadt, SC Hassel und die SG Wattenscheid II.

Wojciech Pollok, der als torgefährlicher Angreifer gilt, kann auf Erfahrungen aus 121 Regionalliga- und 148 Oberliga-Spielen bauen. Zudem absolvierte er zwei Spiele in der 3. Liga. „Er kann auch mal ein Spiel alleine entscheiden“, wird Siegens Trainer Michael Boris, der Pollok aus seiner Zeit als Co-Trainer bei Kickers Emden kennt, in der Vereinsmeldung zitiert.

Leistungsbezogener Vertrag für Rene Lewejohann

Einig geworden sind sich die Sportfreunde Siegen auch mit Stümer Rene Lewejohann, der seinen Kontrakt – wie bereits angedeutet – um ein Jahr verlängert hat. In der noch laufenden Aufstiegssaison der Sportfreunde hat er achtmal getroffen.

Für die neue Spielzeit erhielt er einen stark leistungsbezogenen Vertrag. „Siegen ist für mich keine Frage des Geldes“, verkündet „Lewe“ via Vereins-Website und sieht es als seinen „Anspruch, den gemeinsam eingeschlagenen Weg weiterzugehen“.

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