Kreis Olpe: Beim dritten Blitzmarathon defensivere Fahrweise festzustellen

wS/po  –  Kreis Olpe  –  25.10.2012  –  Die Ergebnisse der dritten Auflage des 24-h-Blitzmarathons, der heute in den frühen Morgenstunden endete, knüpften an die Erfolge der ersten beiden Kontroll-Aktionen im Februar und Juli dieses Jahres an. „Die meisten Verkehrsteilnehmer legten eine defensivere Fahrweise an den Tag, der Anteil der Verkehrsverstöße war im Vergleich zu Geschwindigkeitsmessungen an anderen Tagen wesentlich geringer. Das zeigt uns, dass die öffentlichkeitswirksame Ankündigung des Blitzmarathons die Autofahrer wachgerüttelt hat und zu einem problembewussteren Fahren geführt hat, nämlich die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten,“ bewertete der Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Olpe, Reinhard Schulte, den ganztägigen Sondereinsatz, der am Mittwochmorgen um 6 Uhr begann.

Trotz der umfangreichen Berichterstattung gab es Autofahrer, die im Kreis Olpe zu schnell fuhren: Gleich zu Beginn um 6 Uhr überschritt der erste gemessene Autofahrer die zulässigen 50 km/h auf der B55 in Oberveischede um 30 Stundenkilometer. Nur ein km/h mehr hätte ein einmonatiges Fahrverbot zur Folge gehabt. So kommt auf ihn aber immerhin noch ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro zu.

Insgesamt stellten die Polizeibeamten an den 25 Kontrollorten im Kreis 301 Geschwindigkeitsverstöße fest. Ein Autofahrer, der am Kindergarten in Wenden-Altenhof mit 61 km/h anstatt der erlaubten 30 km/h vorbeifuhr, muss nun neben einem Bußgeld in Höhe von 160 Euro mit einem einmonatigem Fahrverbot rechnen.

Trauriger Spitzenreiter war jedoch ein Autofahrer, der auf der L713 bei Albaum mit 110 km/h anstelle der erlaubten 70 km/h unterwegs war. Auch er wird demnächst Post von der Bußgeldstelle bekommen.

Auch in den kommenden Wochen wird die Kreispolizeibehörde Olpe ihre Geschwindigkeitskontrollen fortführen. Denn leider ist nach so einem Schwerpunkteinsatz immer wieder festzustellen, dass der Anteil der Geschwindigkeitsverstöße wieder ansteigt, viele ihr Fahrverhalten nach einiger Zeit ändern und wieder zu schnell fahren. Doch diesen Rasern hat die Polizei den Kampf angesagt. Denn zu schnelles Fahren fordert immer noch zu viele Tote sowie Verletzte im Straßenverkehr und ist Hauptunfallursache Nr.1 auf Deutschlands Straßen.

 

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