Umwege werden zu Standortfragen

wS/ksw  –  Siegen-Wittgenstein  –  11.10.2012  —  Landrat Breuer will bessere Bedingungen für Schwertransporte  —  „Lange Umwege und hoher Zeitaufwand für den Transport von Gütern kosten unsere Unternehmen wichtige Ressourcen, die auf Dauer Standortfragen aufwerfen.“ In einem Schreiben an Micheal Groschek, Minister für Verkehr, Bauen, Stadtentwicklung und Wohnen des Landes Nordrhein-Westfalen, macht Landrat Paul Breuer die Probleme vieler Unternehmen in Siegen-Wittgenstein bei der Durchführung von Schwertransporten deutlich.

Beispiel SMS: Das weltweit tätige Unternehmen ist einer der bedeutendsten Arbeitgeber in der Region, beschäftigt insgesamt rund 11.000 Mitarbeiter, davon alleine rund 2.300 am Standort Hilchenbach-Dahlbruch. Das Unternehmen berichtet immer wieder von erheblichen Schwierigkeiten beim Transport von Gütern, die sich mittlerweile zu einem immer deutlicher spürbaren Standortnachteil entwickeln. „Die erhebliche Verkehrsdichte auf der A45, unpassierbare Brückenbauten und Verkehrskreisel machen den direkten Transport der bis zu 360 Tonnen schweren Walzenträger vom Werk zu den nächst gelegenen Binnen- oder Seehäfen unmöglich“, so Breuer. Der Landrat weist auch darauf hin, dass sich bereits verschiedene „Global Player“ aus der Region zusammengeschlossen haben, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Paul Breuer: „Dabei geht es nicht ausschließlich um die Situation in Siegen-Wittgenstein, sondern auch darum, bessere Bedingungen für Schwertransporte bundesweit zu schaffen.“  Vor diesem Hintergrund bittet der Landrat Minister Groschek das Thema in der nächsten Verkehrsministerkonferenz zu thematisieren und hier Ländergrenzen übergreifende Lösungen zu suchen.

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