Ferndorfer Rückrunden-Start mit Neuzugang Prskalo

wS/jk – Kreuztal-Ferndorf – 08.02.2013 – Nach siebenwöchiger Pause geht es für die Handballer des TuS Ferndorf am Samstag (Anwurf: 20 Uhr) beim aktuellen Tabellensiebten der Zweiten Handball-Bundesliga, der SG BBM Bietigheim, wieder um wertvolle Meisterschaftspunkte. Das Ziel Klassenerhalt in der zweithöchsten Spielklasse im Visier, deutete das Team von Caslav Dincic in den beiden Vorbereitungsspielen gegen Gummersbach eine gute Form an.

Die Ferndorfer Handballer wollen auch zum Rückrunden-Auftakt in Bietigheim wieder jubeln können. Foto: wirSiegen.de

Doch auch abseits des Hallenparketts wurde fleißig gearbeitet. Die Ferndorfer verfielen erst gar nicht in den Winterschlaf, sondern nutzten die punktspielfreie Zeit, um nach adäquater Verstärkung zu suchen. Die potenziellen Winter-Neuzugänge des TuS Ferndorf gaben sich in der Sporthalle „Stählerwiese“ in Kreuztal unter strengster Geheimhaltung die Klinke in die Hand.

Prskalo erhält Spielgenehmigung

Den Namen von Verstärkung Nummer eins haben die Vereinsverantwortlichen unter Führung von Frank Wulfestieg schon preisgegeben (wir berichteten). Der kroatische Rückraum-Spieler Davorin Prskalo soll der „Mann der einfachen Tore“ bei der Ferndorfer Zweitliga-Mannschaft werden, wie es der sportliche Leiter des TuS ausdrückte. Eine zweite Neuverpflichtung soll laut Vereinsangaben in den nächsten Tagen folgen. Bis zum 15. Februar ist das Transferfenster noch offen.

Damit ist klar, dass Verstärkung Nummer zwei beim Rückrunden-Auftakt in Bietigheim nicht zum Einsatz kommen wird. Eine Spielgenehmigung für Davorin Prskalo ist erteilt worden, der damit sein Debüt im Ferndorfer Trikot geben kann. Mit Bennet Johnen (Schlüsselbeinbruch) und Lucas Schneider (Fingerbruch) muss Trainer Caslav Dincic auf zwei Akteure verzichten, während der kommende Gegner aus den Vollen schöpfen kann.

Dincic erwartet keine Wunderdinge

Von seinem ersten Winter-Neuzugang erwartet der Coach aber keine Wunderdinge: „Er hat bisher erst drei Mal mit der Mannschaft trainiert, entsprechend muss er noch unser System und die Spielzüge kennen lernen“, gibt es für Prskalo keinen Erwartungsdruck. In Bietigheim nimmt der Tabellenvorletzte der zweiten Handball-Bundesliga aus Ferndorf zwar die Rolle des Außenseiters ein, doch den Favoriten möchte die Dincic-Truppe gerne ärgern.

Ein Remis wäre bereits ein Erfolg. „Bietigheim ist gut in Form, eine schwierige Aufgabe für uns“, weiß auch Ferndorfs Trainer Caslav Dincic. Das Hinspiel in der „Stählerwiese“ hatten die Siegerländer mit 24:33 verloren.

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