Achte Niederlage in Folge für Ferndorf

wS/jk – Kreuztal-Ferndorf – 11.05.2013 – Der TuS Ferndorf hat sein Heimspiel gegen den HC Empor Rostock mit 36:44 (15:18) in der Sporthalle „Stählerwiese“ verloren. Die Mannschaft von Trainer Caslav Dincic kassierte damit die achte Niederlage in Folge.

„Keine Macht den Verantwortlichen“

Vor dem Anwurf hatte der Fanclubs „Ferndorfer Füchse“ seinem Ärger über die aktuelle Lage beim TuS Luft gemacht und ein Transpart enthüllt. „Keine Macht den Verantwortlichen. Der Abstieg hätte verhindert werden können, wenn man gewollt hätte. Füchse setze ein Zeichen!“ war darauf zu lesen. Die Ferndorfer Anhänger verzichteten auf den sonst lautstarken Support in der Sporthalle und nahmen ihre üblichen Plätze nicht ein. Das machte sich bemerkbar, da die sonst gute Stimmung in der „Stählerwiese“ nicht aufkommen wollte.

Dabei hatte die Ferndorfer Zweitliga-Mannschaft zu Beginn der Partie gegen Rostock noch gut mitgehalten. In der Anfangsviertelstunde legte der TuS jeweils ein Tor vor. Erst nach 18 Minuten konnten die Gäste erstmals in Führung gehen, als Ferndorf einen Siebenmeter vergeben hatte und die Rostocker im Gegenzug trafen. Bis zur Pause konnte der HC Empor den Vorsprung auf ein 18:15 ausbauen.

Rostock zog in Hälfte zwei davon

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel konnten die Gastgeber den nächsten Siebenmeter nicht verwerten und Rostock zog in der Folgezeit weiter davon. Nach etwa 40 Minuten lag die Dincic-Truppe bereits mit acht Toren zurück. Zwar konnte Ferndorf zwischenzeitlich immer wieder um zwei Treffer verkürzen, doch die Partie war für den TuS gelaufen.

Denn zahlreiche Möglichkeiten wurden im Angriff vergeben, während die Gäste vor dem Ferndorfer Tor effektiver waren. Neben Pfostentreffern scheieterte man abermals beim Siebenmeter. Somit war die verdiente Niederlage nicht mehr abzuwenden. 44:36 für Rostock lautete das Endergebnis, die Zuschauer hatten immerhin 80 Tore gesehen. Erneut konnte der heimische Zweitligist nicht punkten, was den Klassenerhalt immer unwahrscheinlicher werden lässt.

Fotos: Jürgen Kirsch / wirSiegen.de

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