40.000 Sandsäcke gehen vom Siegerland-Wittgenstein in die Hochwassergebiete

wS/oo Kreis Siegen Wittgenstein – Alarm kam am frühen Mittwochmorgen für alle Löschzüge im Kreis Siegen-Wittgenstein, denn sie wurden gebeten die in den Gerätehäusern gelagerten Sandsäcke zur Kreisleitstelle zu bringen. So kamen rund 40.000 unbenutzte Sandsäcke zusammen die ein Einsatzfahrzeug nach Dortmund zur Berufsfeuerwehr brachte.

Hier war die Hauptsammelstelle wohin andere Feuerwehren aus zahlreichen Kreisen, Städten und Gemeinden ihre Sandsäcke bringen mussten. Gemeinsam wurden sie noch gegen Mittag in Richtung Dresden in die überschwemmten Hochwassergebiete gebracht. Alleine von der Firma „Feuerschutz Giebeler“ aus Neunkirchen kamen rund 20.000 Neue Sandsäcke.

„Unser Kontingent an Sandsäcken ist nun komplett aufgebraucht, zumal wir schon in den vergangenen Tagen Zehntausende an Sandsäcke abgegeben haben die in Richtung Wiesbaden, Köln, Bonn gingen“, sagte Geschäftsführer Jens Giebeler. Unverständlich ist, so war zu erfahren, dass es im Osten Deutschlands und besonders in den Hochwassergebieten findige Baumarktgeschäftsführer gibt die wahrhaftig ein Geschäft mit den Sandsäcken machen und diese, obwohl sie in der Herstellung nur knapp 30 Cent kosten, diese nun für 3,50 Euro verkaufen. Jens Giebeler: „Von solchen Verkaufspraktiken distanzieren wir uns total, zumal in ganz Deutschland im Moment kein einiger Sandsack mehr zu bekommen ist.“

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