Faustballer des TuS Dahlbruch sichern Klassenerhalt

wS/sp – Hilchenbach-Dahlbruch – Durch zwei Niederlagen des direkten Konkurrenten aus Hagenah und dem besseren Satzverhältnis konnte das Bundesliga-Team des TuS Dahlbruch bereits vor Anpfiff des letzten Heimspiels den Klassenerhalt feiern. Gegen den Tabellenzweiten aus Ahlhorn gab es dagegen in der letzten Partie der Saison nichts zu holen.

FaustballDahlbruch

Bereits am späten Samstagnachmittag stand fest, dass der Bundesliganeuling aus dem Siegerland auch in der nächsten Feldsaison in der höchsten deutschen Spielklasse antreten darf. Durch eine 1:5 Niederlage des direkten Konkurrenten TSV Hagenah in Berlin konnte dem Team von Trainer Stefan Gestal der Klassenerhalt nicht mehr genommen werden. Das deutlich bessere Satzverhältnis der Faustballgemeinschaft machte letztendlich den knappen Unterschied aus.

Am Sonntag stand dann das letzte Saisonspiel auf dem heimischen Otto-Braun-Platz an. Gegner war der Tabellenzweite Ahlhorner SV aus Niedersachsen. Gegen ein Topteam, welches um die Deutsche Meisterschaft mitkämpfen wird, wollten die Dahlbrucher ihren erneut zahlreich erschienenen Fans ein packendes und hochklassiges Faustballduell bieten.

Diesem Selbstanspruch konnte man aber nur in wenigen Phasen des Spiels gerecht werden. Für beide Teams ging es mit Blick auf die Tabelle um nichts zählbares mehr. Besser umgehen mit dieser Konstellation konnten im Endeffekt die abgeklärten Niedersachsen. Zwar hielten die Dahlbrucher Faustballer in fast allen Sätzen mit (7:11, 8:11, 5:11, 8:11 und 9:11), ein Satzgewinn sollte jedoch aufgrund fehlender Konstanz in allen Mannschaftsteilen nicht herausspringen.

„Wir haben heute nicht den Faustball gezeigt, den wir in der Lage sind zu spielen. Wir wussten, dass der Druck weg ist. Warum wir es dann nicht geschafft haben, uns mit einer ansprechenderen Leistung von unserem tollen Publikum zu verabschieden, weiß im Moment keiner so genau. Aber wir haben unser Saisonziel erreicht. Die Klasse als Aufsteiger zu halten, ist sicher nicht selbstverständlich.“ Analysierte Defensivspieler Peter Oerter die Partie

Auch Trainer Stefan Gestal sah die Saison im Gesamten als Erfolg, gänzlich zufrieden zeigte er sich aber dennoch nicht: „ Wir hätten zumindest vor einer Woche das Rückspiel in Hagenah gewinnen müssen. Grundsätzlich können wir bis auf die Spitzenteams mit allen anderen mithalten. Wir haben aber stets zu viele Eigenfehler produziert. Das muss verbessert werden. Unser Kalkül ist glücklicherweise belohnt worden. Wir wollten möglichst viele Sätze gewinnen. Das ist uns vor allem in der Hinrunde gut gelungen. Und das hat letztendlich bei der Entscheidung um den Klassenerhalt auch den Ausschlag für uns gegeben.“

Trotz der recht deutlichen Niederlag zum Saisonende, konnte man nach kurzer Enttäuschung strahlende Gesichter in Dahlbruch sehen. Der Klassenerhalt ist ein großer Erfolg, welcher dann auch gebührend gefeiert wurde.

Jetzt stehen erst einmal sechs Wochen Pause an, die die Spieler zur Regeneration nutzen sollen. Danach wird es dann bereits langsam mit der Vorbereitung für die Hallensaison losgehen, in der man in der 2.Bundesliga Nord starten wird.

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