"Ganz normaler Alltag" für behinderte Menschen im Kreis

wS  SI. Wie können Menschen trotz Behinderungen „ganz normal“ im Alltag mitmachen? Was brauchen Vereine, Verbände, Organisationen und Institutionen in räumlicher und technischer Hinsicht, um das zu ermöglichen? Wie gut sind haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter auf die Inklusion vorbereitet? Wie wichtig ist Vereinen und Institutionen die gleichberechtigte Teilhabe von behinderten und nichtbehinderten Menschen?

Diese und eine Reihe weiterer Fragen sind Bestandteil einer Befragung, die der Kreis Siegen-Wittgenstein und die Stadt Siegen jetzt starten. Diese Bestandsaufnahme ist die erste Phase des gemeinsamen Planungsprozesses, an dem in verschiedensten Arbeitsgruppen seit Herbst 2012 gearbeitet wird.

Für die umfassende Bestandsaufnahme werden zunächst Akteure aus den Bereichen Arbeit, Ausbildung und Beschäftigung, Bildung, Freizeit und Kultur sowie Mobilität befragt.

Rund 2.000 Anschreiben sind jetzt versandt worden. Stadt und Kreis erbitten eine Rückantwort bis zum 22. Juli an den Kreis Siegen-Wittgenstein.

Im Herbst dieses Jahres wird die Befragungsaktion in den Bereichen Bauen und Wohnen, politische und gesellschaftliche Teilhabe sowie Prävention, Rehabilitation, Gesundheit und Pflege fortgesetzt. Die Ergebnisse der Befragungsaktion sowie weitere Daten sind Grundlage für den ersten Inklusionsberichts des Kreises Siegen-Wittgenstein, der voraussichtlich im Frühjahr 2014 veröffentlicht wird.