Kripo in Olpe verhindert Millionenbetrug

wS/red – Olpe – Am Donnerstag konnte die Kriminalpolizei in Olpe in Zusammenarbeit mit Kollegen aus dem Münsterland einen geplanten Kontoeröffnungsbetrug verhindern. Ein angeblicher Unternehmer aus der Türkei hatte vor kurzem bei einem Notar im Raum Münster vorgesprochen und dort von einem großen Geschäft mit einem mittelständischen Unternehmen aus dem Sauerland berichtet.

Im Rahmen dieses Geschäftes solle ein Treuhandkonto bei einem Kreditinstitut in Attendorn eingerichtet werden, grundsätzlich ein durchaus üblicher Vorgang im internationalen Handel. Dem Notar wurde der Scheck einer weltweit operierenden Firma aus Attendorn vorgelegt, dazu ein Schreiben des Vorstandes eines örtlichen Kreditinstitutes, dass dessen Echtheit bescheinigte.

Der Notar beauftragte einen Dienstleister, die Kontoeröffnung vorzunehmen. Da der Scheck auf die stolze Summe von 25 Millionen Euro ausgestellt war, wurde die Revisionsabteilung der Bank informiert und vorsorglich die Polizei in Olpe. Schnell stellte sich durch Nachfragen bei der Firma und der Bank in Attendorn heraus, dass sowohl der Scheck als auch das vorgelegte Bestätigungsschreiben gefälscht waren.

Zwischenzeitlich war bereits der vermeintliche Unternehmer aus der Türkei unterwegs nach Deutschland und konnte zusammen mit drei Begleitern wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des versuchten Kontoeröffnungsbetruges am Donnerstagabend im Münsterland festgenommen werden, so dass ein Schaden letztendlich nicht eingetreten ist.

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