Nach Führung "Zwiebelkuchen" im "Wärterhaus"

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Der Tourismus- und Kneipp-Verein hatte seine Mitglieder eingeladen, die Breitenbachtalsperre unter fachkundiger Leitung zu besichtigen.

wS/hi  – Hilchenbach – An der Staumauer der Breitenbach-Talsperre fand sich eine große Gruppe ein: der Tourismus- und Kneippverein Hilchenbach hatte seine Mitglieder eingeladen, gemeinsam die Breitenbach-Talsperre unter fachkundiger Leitung zu besichtigen.Das Interesse war riesig und so konnte Kerstin Broh gleich 38 Mitglieder des Vereins, wie auch Wassermeister Volker Nöh vom Wasserverband Siegerland-Wittgenstein begrüßen.

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Zunächst folgte die Gruppe Volker Nöh zum Wasserentnahmeturm. Hier konnten die Anwesenden sehr interessante Details allgemein zur Wasserversorgung, Wasserentnahme, Wasserqualität, Temperatur und vieles mehr erfahren. Auf dem Weg zurück an den Fuß der Staumauer, erläuterte Volker Nöh Details zur Staumauer und dem dafür neu angelegten Kontrollgang. Gleich darauf besichtigten die Männer und Frauen das Rohwasserpumpwerk mit seinen 3 Rohwasserpumpen sowie das Notstromaggregat im Nebengebäude. Volker Nöh konnte sich noch lebhaft an den Sturm „Kyrill“ erinnern, als er von der Aufbereitungsanlage zu Fuß über umgestürzte Bäume und bei Sturm hinab zum Notstromaggregat laufen musste, um die Wasserversorgung sicher zu stellen.

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Durch das Einlaufbauwerk ging die Besichtigung nun unterirdisch weiter. Kalt und unheimlich, entlang dicker Entnahmerohre lief die Gruppe unter der Staumauer unterhalb der Wasserfläche der Talsperre, um von dort über einen Kontrollgang wieder stetig bergan zu steigen. Nach dem Hinaufsteigen von 92 Stufen fanden sich die Teilnehmer auf der Staumauer wieder. Alle waren sich einig – die bisher tolle Führung durch Volker Nöh sollte nicht hier enden. Gemeinsam ging es deshalb steil bergan zum Gebäude der Aufbereitungsanlage. Die Hauptschaltzentrale, das Herz der Anlage, war nur ein Bruchteil dessen, was sich hinter den Mauern dieses Gebäudes befindet. Die Filterhallen 1 und 2 mit ihren großen Filterkesseln und die Spülwasserpumpen im Keller des Gebäudes waren noch lange nicht alles, was die Gruppe besichtigen konnte. Nach gut zwei Stunden war die Führung durch die Anlagengebäude der Talsperre mit Volker Nöh beendet, der alle Fragen umfassend und für die interessierten Teilnehmer der Führung verständlich beantworten konnte.

Beim anschließenden gemütlichen Abschluss im „Alten Wärterhaus“ bei Zwiebelkuchen und Federweißer waren sich alle einig, dass diese vereinsinterne Veranstaltung ein besonderes und interessantes Vergnügen war.

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