"Kalte Sophie" regiert heute: Letzte im Reigen

EisundKaffee

Das „wirSiegen-Team“ versüßt sich mit Eis und Kaffee den Tag und trotzt der „kalten Sophie“, die heute draußen das Wetter-Regiment übernommen hat. Tut Ihr es doch auch!!. Foto:wirSiegen.

(wS/rile) Brrrrr! Heute herrscht die „Kalte Sophie“!! Aber ein Glück: Sie ist die letzte der fünf „frostigen“ Gesellen, die den Gärtnern das „Gärtnern“ vermiest und den „Sonnenhungrigen“ die Stimmung zum Grillen oder sonstige „Out-door-Events“! „Mamertus“, „Pankratius“, „Servatius“ und „Bonifatius“ haben sich bereits „verdünnisiert“! Jetzt können endlich die Geranien nach draußen, denn die „frostige Dame Sophie“ dürfte wohl kaum noch Schaden hinterlassen. Na ja, sie war ja in diesem Jahr auch wohl recht milde gestimmt!

Nicht nur  „gestrenge Herren“- Auch Dame dabei

Die „Eisheiligen“, vielfach auch die „Gestrengen Herren“ oder auch die „Eismänner“ genannt: Woher kommt eigentlich dieser Begriff und wer gab ihnen diese Namen? Zunächst einmal sei gesagt, dass sich in den genannten letzteren Begriffen schon einmal ein Fehler eingeschlichen hat, denn schließlich ist ja auch eine Frau dabei, nämlich Sophie“ Und wie es Frauen so nachgesagt wird, hat die Sophie- mit dem Beinamen „Die Kalte!, das letzte Wort! Das steht schon mal fest! Denn sie bildet den Abschluss des Reigens.

Alle  Eisheiligen  noch mal so für’s Gedächtnis!

Aber beginnen wir bei „Mamertus“ (der Name stammt vom Kriegsgott „Mars):Das Lexikon der „Heiligen“ besagt, Mamertus war im 5. Jahrhundert ein französischer Bischof, der vom Papst Hilarius getadelt wurde, weil er eigenmächtig einen Bischof eingesetzt hatte. Die Bauernregel lautet: „Der Heilige Mamerz hat von Eis ein Herz!“ Er eröffnet am 11. Mai den Reigen.

„Pankratius“ (am 12. Mai): Der Sohn eines reichen Römers half den verfolgten Christen im 4. Jahrhundert und nahm selbst diesen Glauben an. Der damalige Kaiser Diokletian ließ den 14-Jährigen, der trotz Verlockungen nicht von seinem Glauben abwich, öffentlich enthaupten.

„Servatius“ (am 13. Mai): Von 340 bis 384 Bischof von Tongern (Belgien), sagte angeblich den Hunneneinfall im Jahr 450 voraus, so besagt es die Geschichte.

„Bonifatius“ (am 14. Mai): Eigentlich Bonifatius von Tarsus, selbst kein Christ, wurde von Rom beauftragt, Reliquien christlicher Märtyrer nach Rom zu bringen. Er erlebte die Schrecken der Christenverfolgung. Er ließ sich selbst taufen und nahm den christlichen Glauben an. Später starb er selbst den Märtyrertod. Die Bauernregle heißt am 14. Mai: Vor Bonifaz kein Sommer/nach der „Sophie“ kein Frost!

„Kalte Sophie“ (am 15. Mai) als letzte im Reigen der Eisheiligen – hieß eigentlich „Sophie von Rom“. Auch sie starb während der Regentschaft Kaiser Dioklet’s den Märtyrertod. Sophie wird gegen Spätfröste und das Gedeihen der Feldfrüchte angerufen.

 Gemütlich machen mit Eis und Kaffee!

Also lassen wir uns nicht vom trüben Wetter des heutigen Tages die Stimmung verderben. Das geht vorbei!! (Jedenfalls verspricht es die Wettervorhersage!) Warten wir ab, machen wir es uns gemütlich, essen in Ruhe ein leckeres Eis (passend zum Tag!) und dazu ein Tässchen heißer Kaffee! So wie wir bei „wirSiegen“. Nodda!

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