Siegerlandhalle investiert in Ausbildung um Fachkräftemangel vorzubeugen

(wS/si) Siegen. Konzerte, Galas oder Sportevents  Veranstaltungen zu planen, zu organisieren und durchzuführen ist für viele junge Menschen ein attraktives Berufsbild. Dies liegt sicherlich daran, dass man in dieser Branche jeden Tag mit Menschen zu tun hat und kein Arbeitstag dem anderen gleicht.

Auch in der Siegerlandhalle und in der Bismarckhalle finden neben großen Events wie Konzerten auch regelmäßig Kongresse, Messen und Tagungen statt. Für deren Erfolg und reibungslose Abläufe sorgt qualifiziertes Personal. Im dreijährigen Rhythmus werden zudem Ausbildungsplätze ausgeschrieben. Für August 2016 stehen voraussichtlich wieder ein Ausbildungsplatz zur Veranstaltungskauffrau oder -Kaufmann sowie zwei Ausbildungsstellen für Veranstaltungstechniker zur Verfügung. Für diese Stellen können sich Interessierte voraussichtlich im August 2015 wieder bewerben, die Stellenausschreibungen werden dann auf der Webseite www.siegen.de und in der örtlichen Presse veröffentlicht.

Bereits fünf ausgebildete Fachkräfte für Veranstaltungstechnik haben den Sprung als festangestellte Mitarbeiter in das Technikteam der Siegerlandhalle geschafft. Im kaufmännischen Bereich sind bisher zwei ausgelernte Veranstaltungskauffrauen fest übernommen worden. Zudem sind heute zwei der ehemaligen Auszubildenden aufgrund ihrer Erfahrung und Kompetenz selbst als Ausbilderinnen tätig.

Veranstaltungsbereich_Azubis

(v.l.n.r.) Auf den Weg nach oben: Ausbilderinnen Alexandra Ulbricht (Technik) und Sarah Krebs (Verwaltung), der Auszubildende Kornelius Läpple (Fachkraft für Veranstaltungstechnik) Jörg Hees (Ausbildungsleiter der Stadt Siegen) und die Auszubildenden Marius Lotz (Fachkraft für Veranstaltungstechnik) und Cathrine Freudenberg (Veranstaltungskauffrau). (Foto: Stadt Siegen)

Die jungen Berufsbilder Veranstaltungskauffrau bzw. Veranstaltungskaufmann und Fachkraft für Veranstaltungstechnik erfreuen sich großer Beliebtheit. „Noch können sich Betriebe und Unternehmen unter vielen Bewerbern die besten aussuchen, “ erklärt Friedrich Schmidt, Leiter der Siegerlandhalle. Um auch künftig auf dem Markt bestehen zu können, werden sie sich mehr denn je als attraktive Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe profilieren müssen. Denn die Anzahl der Bewerber, so die Prognose Schmidts, werde mit Blick auf den demografischen Wandel in der Zukunft drastisch zurückgehen.

Dabei könne jeder einzelne Betrieb seinen Teil dazu beitragen, dem bevorstehenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Hallendirektor Schmidt: „Denn wer selbst ausbildet, sichert den Berufsnachwuchs und investiert so auch in die Zukunft.“

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