Warnung vor "Enkeltrick": Betrüger geben sich als Verwandte aus

(wS/ots) Olpe – Im Bereich der Stadt Olpe erhielten am Dienstag mehrere ältere Bürgerinnen oder Bürger Anrufe von einer unbekannten Frau, die sich als ihre Enkelin ausgab und sich zum Kaffeetrinken anmeldete. Die bisher angerufenen Senioren verhielten sich genau richtig. Sie legten einfach auf und verständigten die Polizei. So ist es am heutigen Dienstag bislang zu keinem vollendeten Betrug und einem damit verbundenen Schaden gekommen.

polizeilogo_olpe_neu_bunt_mittel_mai2011Der sogenannte Enkeltrick ist eine besonders hinterhältige Betrugsmasche und wird in den letzten Jahren häufig beobachtet. Der oder die Täter rufen bei ihrem Opfer, meist älteren oder allein lebenden Menschen, an und geben sich als Enkel, Verwandte oder auch gute Bekannte aus und bitten um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, ein Auto- oder Computerkauf. Oft werden die Betroffenen durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Oder es wird, wie im heutigen Fall, erstmal ein unverbindliches Treffen vereinbart, bei dem der Täter dann im persönlichen Gespräch sein Opfer „um den Finger wickeln kann“ und seinen Betrug vollenden kann.
Hat der Betroffene die geforderte Summe nicht parat, wird er gebeten, unverzüglich zur Bank zu gehen und dort den Betrag abzuheben. Auf diese Weise haben Enkeltrick-Betrüger in der Vergangenheit bereits Beträge im fünfstelligen Eurobereich erbeutet.

Tipps Ihrer Polizei gegen den Enkeltrick:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

Weitere Hinweise, wie man sich gegen diese Betrüger schützen kann, erhalten Sie auch im Internet auf www.polizeiberatung.de

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