Feuerwehreinsätze der Stadtfeuerwehr Kreuztal an den Weihnachtstagen

(wS/bh) Kreuztal 26.12.2015 | Als unruhig, aber glimpflich verlaufen bilanziert die Stadtfeuerwehr Kreuztal die Weihnachtsfeiertage.

Fünf Einsätze hielten Heiligabend und am ersten Weihnachtstag sechs Einheiten auf Trab. Am Nachmittag von Heiligabend musste die Löschgruppe Fellinghausen in die Straße Zum Hohlen Stein ausrücken: Dort lief Benzin aus einem Pkw aus.

Die Weihnacht war gerade zwei Stunden alt, als die Löschgruppe Eichen zu einem brennenden Container in der Eichener Straße unweit des Bahnhofs gerufen wurde. Noch vor dem Ausrücken erhielten die Wehrleute kurz nach 2 Uhr Kenntnis über einen zweiten brennenden Container in Höhe einer Metzgerei im weiteren Verlauf der Eichener Straße. Die Leitstelle orderte zusätzlich die Löschgruppe Krombach. Die Wehrleute gingen an beiden Einsatzstellen jeweils mit einem Rohr und einem Trupp unter Atemschutz vor. Die Einsätze fügen sich in eine Serie von nächtlichen Bränden in Eichen, die in der Bevölkerung Spekulationen über einen Brandstifter befördern.

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Aus der Schornsteinöffnung lodernde Flammen sorgten am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages in der Zitzenbachstraße in Ferndorf für Aufregung: Passanten hatten den Kaminbrand eines Einfamilienhauses bemerkt, während im Wohnzimmer des betroffenen Hauses zunächst niemand etwas davon mitbekommen hatte, dass sich Glanzruß im Kamin bis nach oben entzündet hatte.

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Die Löschgruppe Ferndorf und die Besatzung der Kreuztaler Drehleiter waren rasch vor Ort, ebenso ein Schornsteinfeger, der selbst Mitglied der Kreuztaler Feuerwehr ist. Mit Hilfe von Kehrwerkzeug hatte er aus dem Korb der Drehleiter die Gefahr schnell gebannt; der in Stellung gebrachte Löschangriff konnte bald wieder abgebaut werden. Aufregend war der unverhoffte Feuerwehrbesuch übrigens auch für den dreijährigen Jonte, der bei seiner Oma zu Besuch war: Erst einen Abend vorher hatte er selbst einen Feuerwehrwagen geschenkt bekommen. Davon, wie dessen „großer Bruder“ in echt aussieht, überzeugte sich Jonte kurz vor Abfahrt der Feuerwehr, als er das Ferndorfer Löschgruppenfahrzeug exklusiv gezeigt bekam.

Harmlos endete schließlich auch ein Rettungseinsatz in der Oberhees wenige Minuten später: Während eines Telefongesprächs war eine ältere Dame gestürzt. Die schlimmsten Befürchtungen am anderen Ende der Leitung führten zu einem Notruf für den Rettungsdienst und die Ostheldener Feuerwehr, die zur Öffnung der Wohnungstür hinzugezogen wurde. Vor Ort stellte sich glücklicherweise heraus, dass die Frau unverletzt geblieben war. Nach dem Austausch von Glückwünschen zu Weihnachten konnten Feuerwehr und Rettungsdienst unverrichteter Dinge wieder abrücken.

Fotos: Feuerwehr

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