„Dat Ahle erhale“ – Buswartehäuschen in neuem Glanz

(wS/red) Neunkirchen 23.05.2016 | Es war viel zu tun: Rund 95 Arbeitsstunden investierte eine der Arbeitsgruppen des Zeppenfelder Heimatvereins in das sanierungsbedürftige Buswartehäuschen an der Frankfurter Straße. Aber nun können sich alle Fahrgäste und Passanten davon überzeugen, dass sich die Arbeit gelohnt hat.

„Es war eine Frage der Zeit, bis das alte Buswartehäuschen zusammengebrochen wäre“, ist sich Rüdiger Eisel, der Vorsitzende des Heimatvereins Zeppenfeld sicher. Das Dach war undicht, die Gefache locker, tragende Balken waren morsch – kurz: Der komplette Fahrgastunterstand war marode.

Bürgermeister Bernhard Baumann (rechts) zeigte sich begeistert von dem Ergebnis der Arbeitsgruppe des Zeppenfelder Heimatvereins. Rüdiger Eisel (2. v. r.) freute sich indes, dass seine Mannen einen „gemeinschaftlichen Beitrag im Sinne unserer Dorfentwicklung und Lebensqualität“ erbringen konnten. (Fotos: Gemeinde Neunkirchen)

Bürgermeister Bernhard Baumann (rechts) zeigte sich begeistert von dem Ergebnis der Arbeitsgruppe des Zeppenfelder Heimatvereins. Rüdiger Eisel (2. v. r.) freute sich indes, dass seine Mannen einen „gemeinschaftlichen Beitrag im Sinne unserer Dorfentwicklung und Lebensqualität“ erbringen konnten. (Fotos: Gemeinde Neunkirchen)

Der Unterstand im Fachwerkstil sollte erhalten bleiben. Entsprechende Rückmeldungen hatte es auch aus der Bevölkerung gegeben. Darum wurden die Heimatfreunde in der Gemeindeverwaltung vorstellig, dort einigte man sich auf einen Deal: Der Heimatverein Zeppenfeld sollte die Manpower stellen und die Arbeiten ausführen. Die Kosten für das Material wiederum wollte die Gemeindeverwaltung tragen.

Fortan wurde repariert, ausgetauscht, gemessen, gebohrt, geschliffen, lackiert, verputzt und gesägt. Mit einem Zimmermann und einem Lackierer unter den insgesamt 12 Mannen des Heimatvereins war man gut aufgestellt. „Und auch die anderen zehn Mitglieder verfügen über handwerkliches Geschick“, erklärt Eisel.

Die viele Arbeit hat sich gelohnt: Das Buswartehäusschen in Zeppenfelds Ortsmitte war in einem desolaten Zustand. Dank der Initiative des Heimatvereins in Form einer Arbeitsgruppe mit 12 motivierten Helfern, ist es zu einem kleinen Schmuckstück geworden. Insgesamt 95 Arbeitsstunden investierten die Ehrenamtler in das Projekt. Die zu erledigenden Arbeiten waren so vielfältig wie anspruchsvoll.

Die viele Arbeit hat sich gelohnt: Das Buswartehäusschen in Zeppenfelds Ortsmitte war in einem desolaten Zustand. Dank der Initiative des Heimatvereins in Form einer Arbeitsgruppe mit 12 motivierten Helfern, ist es zu einem kleinen Schmuckstück geworden. Insgesamt 95 Arbeitsstunden investierten die Ehrenamtler in das Projekt. Die zu erledigenden Arbeiten waren so vielfältig wie anspruchsvoll.

Während der Sanierungsarbeiten war seitens der Bevölkerung der Wunsch an die emsigen Arbeiter getragen worden, die Sitzgelegenheit auszudehnen. Entsprechend installierte die Gruppe eine durchgängige Sitzbank, die bis zu acht Personen Platz bietet. Und noch eine Neuerung gibt es: Das Buswartehäuschen wird von sechs Fotografien geschmückt. Sie stammen allesamt aus dem Jahr 1935 und sind von eben dem Standort aus gemacht worden, wo heute der Fachwerk-Unterstand steht.
Rüdiger Eisel erhofft sich von den Fotografien, dass sie dabei helfen, zukünftige Schmierereien und Beschädigungen hinauszuzögern. Er bedankte sich bei dem Baufachhandel Paul Schneider, der die Kosten für die Dachschindeln übernommen hatte sowie bei Dachdeckermeister Martin Henrichs, der damit unentgeltlich das Dach eindeckte. Den Strom und die Mannschaftsverpflegung spendierten die Bäckerei Krämer und die Metzgerei Scholl. Und der gemeindliche Bauhof entsorgte den Bauschutt. Das Buswartehäuschen erstrahlt inzwischen in neuem Glanz. Und die Resonanz auf so viel ehrenamtliches Engagement und ein tadelloses Ergebnis ist groß. „Die Bürger sind mit der Sanierung des Fahrgastunterstandes sehr zufrieden“, weiß Rüdiger Eisel.

Und auch die Verantwortlichen im Rathaus freuen sich, denn eine solche Sanierung sei für die Gemeinde Neunkirchen wirtschaftlich nicht möglich gewesen. Deshalb zögerte man in der Verwaltung nicht lange: Nach der Fertigstellung des Bushäuschens bedankte sich Bürgermeister Bernhard Baumann mit einem kräftigen Imbiss bei den fleißigen ehrenamtlichen Helfern und lobte deren großes Engagement.

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