Defibrillatoren können im Ernstfall den Unterschied ausmachen…

…und sorgen für mehr Sicherheit

BSW stattet drei Standorte mit den Lebensrettern aus. Speziell mit der Thematik vertraut sind jene 80 Mitarbeiter, die als Ersthelfer geschult wurden. – „Wir leisten mehr als es der Gesetzgeber fordert.“

(wS/red) Bad Berleburg 19.05.2016 | Gut, dass sie vorhanden sind – noch besser, wenn sie überhaupt nicht benötigt werden: Wenn das menschliche Herz in eine lebensgefährliche Rhythmusstörung gerät, soll ein Defibrillator durch Elektroschocks den normalen Herzrhythmus wieder herstellen. Die Lebensretter – umgangssprachlich einfach „Defi“ genannt – werden zunehmend dort installiert, wo sich viele Menschen aufhalten. Das kann an öffentlichen Plätzen der Fall sein oder auch in Unternehmen.

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Aktuell hat die Berleburger Schaumstoffwerk GmbH (BSW) in die Anschaffung von drei Defibrillatoren investiert, die an den Standorten Raumland sowie am Hilgenacker und an der Sählingstraße in Bad Berleburg angebracht wurden. (Foto: BSW)

Kurze Wege, damit die Lebensretter schnell zum Einsatz kommen können. „Ich hoffe sehr, dass es nicht notwendig wird, das Gerät zu gebrauchen, bin aber gleichfalls auch der Meinung, dass wir für den Fall der Fälle hier ein Stück weit Vorsorge und Sicherheit geschaffen haben“, erklärt BSW-Geschäftsführer Rainer Pöppel. Die Defibrillatoren sind so konzipiert, dass sie von allen Mitarbeitern im Ernstfall zu benutzen sind. Speziell mit der Thematik vertraut sind aber jene 80 Mitarbeiter, die als Ersthelfer geschult wurden. Denn: Oft entscheiden Minuten über Leben und Tod. „Unsere Ausbildungsquote bei den Ersthelfern ist extrem hoch, darauf legen wir besonderen Wert“, unterstreicht Volkmar Ardischoll, Sicherheitsfachkraft bei BSW.

Die Defibrillatoren verfügen über eine automatische Sprachsteuerung zur Gebrauchsanweisung, so dass bei nötigem Einsatz jeder Handgriff erklärt wird. Damit nicht genug. In dem Moment, in dem das Gerät aus der Wandhalterung entnommen wird, informiert ein deutlicher Signalton auch andere Mitarbeiter darüber, dass der „Defi“ zum Einsatz kommt. Wie funktioniert der elektronische Lebensretter überhaupt? Zum Unterbrechen von Kammerflimmern und anderen lebensgefährlichen Herzrhythmus-Störungen eignen sich Elektroschocks. Sie sorgen im Herzen zunächst einmal für Ruhe, indem sie alle Erregungen unterbrechen. Dadurch hat das Herz die Chance, wieder einen geordneten Herzschlag zu beginnen – genau das soll der Defibrillator bewirken.

Die Bedienung der Geräte wird bei BSW durch den DRK-Ortsverein Bad Berleburg gezeigt, erläutert und eingeübt. Im Unternehmen findet darüber hinaus eine Schulung im Rahmen der Feuerschutzunterweisung statt. Die Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und zur Sicherheit der Mitarbeiter im Betrieb nehmen ohnehin einen hohen Stellenwert ein. Neben Unterweisungen für die Benutzung der Feuerlöscher stehen regelmäßig Prüfungen der Alarmierungseinrichtungen – optisch und akustisch – sowie Brandschutzübungen auf dem Plan. Die Übungen finden in kürzeren Intervallen als den gesetzlich geforderten statt. Für ein strukturiertes Handeln in Notfallsituationen wurde bei BSW ein vierstufiger Alarmplan ausgearbeitet. Volkmar Ardischoll bringt es auf den Punkt: „Wir leisten als Unternehmen mehr als es der Gesetzgeber in diesem Bereich fordert. Das Thema Sicherheit genießt bei uns Priorität.“

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