Bundespolizei gibt Barockgeige im Wert von 18.000 Euro an Besitzerin zurück

(wS/ots) Köln/Siegen 22.06.2016Nachdem eine hochwertige Geige im Wert von 18.000 Euro einem Geigenbauer in Siegen zum Kauf angeboten wurde, war schnell klar, dass dieses Instrument aus einem Diebstahl stammt. Da die Geige in einem Zug entwendet wurde, veranlasste die Bundespolizei nach weiteren Ermittlungen zwei Wohnungsdurchsuchungen.

In Köln fanden die Polizisten das „gute Stück“ und stellten es sicher.

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Die glückliche Besitzerin hat ihre Geige zurück. Foto: Bundespolizei

Bereits am 09.05.2016 hatte die 26-jährige Reisende aus Essen ihre hochwertige Geige beim Ausstieg im Bahnhof Mannheim im Zug vergessen. Da ihre eigenen Nachforschungen ohne Erfolg verliefen, erstattete sie bei der Bundespolizei eine Diebstahlsanzeige.

Als am 13.05.2016 einem Geigenbauer aus Siegen dieses Profiinstrument zum Kauf angeboten bekam, wurde er misstrauisch. Da er wusste, dass eine Geige dieser Art entwendet wurde, informierte er die Eigentümerin über dieses Angebot. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um das gesuchte Instrument handelte. Die Bundespolizei wurde erneut informiert und machte die Anbieterin ausfindig.

Als die Polizisten bei der ersten Wohnungsdurchsuchung in Siegen die Geige nicht auffinden konnten, wurde eine weitere Durchsuchung der Wohnung des Lebensgefährten in Köln veranlasst. Schließlich stellten die Beamten das Profiinstrument bei der dortigen Wohnungsdurchsuchung sicher. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Tatverdächtige diese Geige von ihrem Lebensgefährten erhalten habe, um sie zu verkaufen. Bei der Vernehmung gab er an, die Geige auf einen Trödelmarkt gekauft zu haben.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Hehlerei ein und übergab die wertvolle Geige an die glückliche Besitzerin zurück.

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