14 Rasern droht Fahrverbot

Bekämpfung überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr

(wS/ots) Siegen/Freudenberg  18.07.2016 | Da zu schnelles Fahren nach wie vor die Todesursache Nummer 1 auf unseren Straßen ist, wurden auch am vergangenen Wochenende wieder gezielte Geschwindigkeitskontrollen der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein durchgeführt.

Dabei wurden insgesamt 14 Fahrzeugführer mit derart überhöhter Geschwindigkeit gemessen, dass ihnen nun sehr unangenehme Konsequenzen drohen: Sprich Anzeige, saftige Bußgelder, Punkte in Flensburg sowie mehrwöchige bzw. mehrmonatige Fahrverbote.

So wurden am 15.07.2016 in Siegen im Bereich der Siegstraße, Sandstraße und Geisweider – dort gilt jeweils Tempo 50 km/h – drei Raser mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Dabei hatte der schnellste gemessene Autofahrer immerhin 103 km/h auf dem Tacho.

Tags darauf (16.07.2016) wurden im Bereich der Weidenauer Straße, wo auch Tempo 50 gilt, drei Autofahrer und ein Kradfahrer mit 84 bzw. 87 bzw. 89 km/h gemessen.

Und am Sonntag, den 17.07.2016, wurden in Freudenberg im Bereich der Peimbachstraße (außerhalb geschlossener Ortschaft, erlaubt Tempo 70) gleich sieben Fahrzeugführer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Hier hatte der schnellste Raser (=Autofahrer) 147 km/h auf dem Tacho, gefolgt (in der Reihenfolge) von zwei Kradfahrern mit Tempo 128 bzw. 120.

Dem mit 147 km/h erwischten Autofahrer drohen nun 600 Euro Geldbuße, zwei Punkte in Flensburg sowie ein dreimonatiges Fahrverbot.

Archivbild: Kay-Helge Hercher

Archivbild: Kay-Helge Hercher

Da zu schnelles Fahren nach wie vor die Todesursache Nummer 1 auf unseren Straßen ist, rät die Polizei zu entsprechend vorsichtiger und vorausschauender Fahrweise und gibt zu bedenken, dass bereits 15 km/h mehr oder weniger über Tod oder Leben entscheiden können. Bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 65 km/h sterben 8 von 10 angefahrenen Fußgängern. Bei 50 km/h überleben 8 von 10.

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