Auch der vierte Deutsche-Meister-Titel geht an die KAW Siegen-Wittgenstein

Die Superlative beim heimischen Auswahlteam Ü60/Ü65 nehmen kein Ende:

(wS/red) Wattenscheid / Rudersdorf 25.10.2016 | Am Samstag holten sich die Siegerländer beim Einladungsturnier zur „Quasi-Deutschen-Meisterschaft der Ü60 auf Kleinfeld“ den vierten Deutschen Meistertitel des Jahres 2016. Trainer Rolf Bleck: „Nun hat meine Mannschaft alle möglichen Titel in diesem Jahr gewonnen: Deutscher Meister jeweils auf Klein- und Großfeld sowohl mit der Ü60 als auch mit der Ü65! Und den Meistertitel vom Samstag nach 2014 und 2015 jetzt zum 3. Mal hintereinander – mehr geht nicht! Riesenkompliment an das Team, das sich im Laufe des Turniers kontinuierlich gesteigert hat.“

Hinten stehend von links: Trainer Rolf Bleck, Werner Krönert, Bernd Halbach, Burkhard Holzhauer, Gösta Schild-Reinhardt, Kapitän Wolfgang Freund, Leo Kölsch und Irenius Smolinski Vorne kniend von links: Rudolf Scheffler, Karl-Helmut Meiser, Hans-Jürgen Wolf, Hans-Georg Schmidt und Teammanager Heinz-Bernd Freund. Foto: Verein

Hinten stehend von links:
Trainer Rolf Bleck, Werner Krönert, Bernd Halbach, Burkhard Holzhauer, Gösta Schild-Reinhardt, Kapitän Wolfgang Freund, Leo Kölsch und Irenius Smolinski
Vorne kniend von links:
Rudolf Scheffler, Karl-Helmut Meiser, Hans-Jürgen Wolf, Hans-Georg Schmidt und Teammanager Heinz-Bernd Freund. Foto: Verein

Man tat sich anfangs fast traditionsgemäß sehr schwer, den Eingang ins Turnier mit den insgesamt acht Spielen zu finden: nach den ersten vier Spielen hatte man erst drei Punkte auf der Habenseite und gegen die KAW Olpe durch ein unglückliches Eigentor von Wolfgang Freund bei einem Rettungsversuch mit 0:1 verloren. Danach fand das Team aber seine Form. Mit sicheren Siegen gegen die KAW Bochum mit 2:0 und die KAW Recklinghausen mit 5:0 in der jeweils zehnminütigen Spielzeit schaffte man den Einzug ins Halbfinale. Dort wurde es noch einmal eng, als man gegen die Bielefelder Auswahl nach der 1:0-Führung durch Leo Kölsch trotz hoch überlegenen Spiels und bester Torchancen das 2:0 nicht erzielen konnte und der Gegner in der letzten Spielminute nach indirektem Freistoß durch ein Kopfballtor des gegnerischen Torwarts das 1:1 erzielte. Daher musste ein Neunmeterschießen die Entscheidung bringen. Wiederum Leo Kölsch sowie Wolfgang Freund, „Hansi“ Schmidt und Burkhard Holzhauer verwandelten sicher und ließen dem generischen Torwart keine Chance zur Abwehr. Da der für Stammkeeper Hans-Jürgen Wolf eigens für das Neunmeterschießen eingewechselte und als „Neunmeterkiller“ bekannte Benfer Torhüter Rudi Scheffler seinem Ruf gerecht wurde und einen Strafstoß in toller Manier hielt – ein weiterer wurde über das Tor geschossen – schaffte man den Einzug ins Finale.

Im Endspiel gegen die KAW Berg ließen die heimischen Kicker dann nichts mehr anbrennen und gewannen sicher mit 2:0 durch Tore von Bernd Halbach und Irek Smolinski. Bernd Halbach wurde Torschützenkönig mit insgesamt 5 Toren, die restlichen Siegerländer Tore erzielten Irek Smolinski (3), „Hansi“ Schmidt (2) sowie Leo Kölsch und Heinz-Bernd Freund (je 1).

Bei der Siegerehrung herrschte Einigkeit, dass mit der KAW Siegerland/Wittgenstein das beste Team verdient den Titel geholt hat. Dafür gab es einen Siegerpokal, natürlich ging zusätzlich auch der Wanderpokal für den Deutschen Meister wieder mit zurück in die mittlerweile gut bestückten Siegerländer Trophäenschränke.