Siegen ist „Recyclingpapierfreundlichste Stadt 2016“

Deutschlands Kommunen erreichen neuen Rekord mit Recyclingpapier

(wS/red) Siegen / Berlin 11.10.2016 | Die Stadt Siegen wurde heute (11.10.2016) im Bundesumweltministerium als „Recyclingpapierfreundlichste Stadt 2016“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Papieratlas-Städtewettbewerbs würdigten die Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) und ihre Kooperationspartner den vorbildhaften Beitrag zur Ressourcenschonung: Die Stadt Siegen beschafft für Verwaltung, Schulen sowie Hausdruckerei ausschließlich Papier mit dem Blauen Engel.

v.l. Steffen Mues (Bürgermeister der Stadt Siegen), Dr. Andreas Rothfuß (Kanzler der Universität Tübingen), Günter Karen-Jungen (Bürgermeister der Stadt Düsseldorf); Foto: Tina Merkau

v.l. Steffen Mues (Bürgermeister der Stadt Siegen), Dr. Andreas Rothfuß (Kanzler der Universität Tübingen), Günter Karen-Jungen (Bürgermeister der Stadt Düsseldorf); Foto: Tina Merkau

Bürgermeister Steffen Mues nahm den Preis vor Ort in Empfang und erläuterte, wie die Stadt Siegen die „100-Prozent-Quote“ erreichen konnte: „Wir hatten hier schon einen älteren Beschluss aus der Politik, den Anteil an Recycling-Papier zu erhöhen. Aber das war weit entfernt von 100 Prozent. Durch den Papieratlas bin ich zu Beginn meiner Amtszeit im Oktober 2007 dann für das Thema zusätzlich sensibilisiert geworden und habe gesagt: hier müssen wir etwas tun! Mit viel persönlicher Überzeugungsarbeit ist dann gelungen, jedes Jahr die Quote zu erhöhen.“ Als wichtig auf diesem Weg der Stadtverwaltung bezeichnet Mues rückblickend auch die vielen regelmäßigen Gespräche mit der Greenpeace-Gruppe Siegen: „Hier gibt es die Expertinnen und Experten, die wert-volle Tipps gegeben haben und uns dazu motivierten, den eingeschlagenen Kurs weiter zu verfolgen.“

In Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund führt die IPR den Städtewettbewerb seit 2008 jährlich durch. In diesem Jahr beteiligten sich 91 Kommunen, die ihren Papierverbrauch und ihre Recyclingpapierquoten offen legten. Mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von über 85 Prozent erreichen die deutschen Städte einen neuen Rekord.

v.l. Dr. Michael Hartmer (Geschäftsführer des Deutschen Hochschulverbands), Rita Schwarzelühr-Sutter (Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit), Steffen Mues (Bürgermeister der Stadt Siegen), Dr. Andreas Rothfuß (Kanzler der Universität Tübingen), Günter Karen-Jungen (Bürgermeister der Stadt Düsseldorf), Ulrich Feuersinger (Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier); Foto: Tina Merkau

v.l. Dr. Michael Hartmer (Geschäftsführer des Deutschen Hochschulverbands), Rita Schwarzelühr-Sutter (Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit), Steffen Mues (Bürgermeister der Stadt Siegen), Dr. Andreas Rothfuß (Kanzler der Universität Tübingen), Günter Karen-Jungen (Bürgermeister der Stadt Düsseldorf), Ulrich Feuersinger (Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier); Foto: Tina Merkau

Papier mit dem Blauen Engel spart in der Produktion gegenüber Frischfaserpapier bis zu 60 Prozent Energie, bis zu 70 Prozent Wasser und verursacht weniger klimaschädliches CO2. Allein die Stadt Siegen erzielte durch die Verwendung von Recyclingpapier im Jahr 2015 eine Einsparung von über 1,4 Millionen Liter Wasser und mehr als 294.000 kWh Energie.

Erstmals wurde der Papieratlas in diesem Jahr um einen eigenen Hochschulwettbewerb erweitert. Universitäten und Fachhochschulen mit mehr als 5.000 Studierenden waren eingeladen, ihren Papierverbrauch und ihre Recyclingpapierquoten transparent zu machen. Als erste Siegerin wurde die Eberhard Karls Universität Tübingen ausgezeichnet.

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