Foto-Ausstellung „Kulturrucksack unterm Krönchen“

(wS/red) Siegen 28.01.2017 | Die Fotoausstellung „Kulturrucksack unterm Krönchen“ öffnet am Montag, 30. Januar 2017, um 10 Uhr im KrönchenCenter Siegen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich vom Organisationsteam des Jugendtreffs Weidenau und der BlueBox Siegen e.V. durch die Ausstellung zu den unterschiedlichsten Kultur-Projekten des vergangenen Jahres führen zu lassen, darunter eine „Dance Academy“, ein Graffiti-Workshop, ein Mangakurs oder ein Bandcamp. Gleichzeitig können Jugendliche auch Wünsche für den Kulturrucksack 2017 äußern, der mit einer Auftaktveranstaltung im Mai beginnt.

Randvolle Rucksäcke: Die Foto-Ausstellung „Kulturrucksack unterm Krönchen“ stellt die unterschiedlichsten Projekte des vergangenen Jahres für junge Leute in der Stadt Siegen vor. (Foto: Stadt Siegen)

Randvolle Rucksäcke: Die Foto-Ausstellung „Kulturrucksack unterm Krönchen“ stellt die unterschiedlichsten Projekte des vergangenen Jahres für junge Leute in der Stadt Siegen vor. (Foto: Stadt Siegen)

Etwa 150 Jugendliche machten 2016 bei den zwölf Projekten des Kulturrucksacks Siegen mit. In der Dance-Academy wurde ein Tanztheater entworfen und choreografisch umgesetzt. Im Graffiti-Workshop gestalteten die Teilnehmer Räumlichkeiten des städtischen Jugendtreffs in Geisweid neu. Auch ein Fotokurs sowie ein Videoclipworkshop gehörten zur Angebotspalette. In Kooperation mit der Musikschule fand das Bandcamp statt. Im Museum für Gegenwartskunst begegneten sich die Teilnehmer in den Darstellungen berühmter Künstler und schufen eigene neue Selbstbilder. In der Jugendkunstschule des Kreises Siegen Wittgenstein konnten die Jugendlichen unter anderem Kleidung im selbst entworfenen Design bedrucken.

Unter dem Motto „Ich mach Kultur!“ startete 2014 der erste Siegener Kulturrucksack. Siegen ist eine von 231 Kommunen, die sich an dem Landesprogramm beteiligt. Im Rahmen des Kulturrucksacks NRW werden Kulturangebote für junge Leute zwischen zehn und 14 Jahren gefördert, die Türen für neue kulturelle Erfahrungen öffnen sollen. Die Angebote sind kostenfrei oder deutlich kostenreduziert, um möglichst vielen Kindern und Jugendlichen eine Teilnahme zu ermöglichen. Das Jahresprogramm wird nach Befragungen der jungen Leute in den Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit entwickelt.

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