Rien ne va plus: Auf 30 Metern zweimal festgefahren

(wS/ots) Bad Berleburg 17.02.2017 | Der Fahrer eines aus Osteuropa stammenden Sattelzugs bereitet der Polizei Bad Berleburg seit heute Morgen neun Uhr Kopfzerbrechen.

Der etwa 40 Jahre alte Sattelzugfahrer war mit seinem 40-Tonner mit darauf geladenen fünf Paletten im Wittgensteiner Land eigentlich auf der Fahrt von Berghausen nach Erndtebrück. Dabei bog er allerdings eine Straße zu früh ab und landete so in der lediglich drei Meter breiten und als Sackgasse verlaufenden Straße „In der Forstbach“ in Bad Berleburg-Berghausen.

Symbolfoto: M.Groß

Symbolfoto: M.Groß

Diese Straße fuhr er dann bis zum Ende. Und dort war dann auch Ende, denn weiter ging es nicht mehr. Sackgasse halt. Bei dem dann erforderlichen Wendemanöver stieß der LKW-Fahrer, der erst seit circa einem Jahr im Besitz der entsprechenden Fahrerlaubnis ist, allerdings deutlich an seine Grenzen, so dass es schließlich „rien ne va plus“ hieß. Der LKW saß fest. Und da der LKW-Fahrer nun auch nicht mehr weiter wusste, wurde die Polizei hinzugezogen. Eine Kontaktaufnahme mit der Firma des LKW-Fahrers in Osteuropa ergab keine spontane Lösungsmöglichkeit aus der verzwickten Situation. Guter Rat war deshalb teuer. Diesen wusste aber ein Anwohner der genannten Sackgasse in Form eines ihm bekannten äußerst erfahrenen LKW-Fahrers aus Wittgenstein zu benennen. Gesagt, getan,… und den betreffenden Helfer in der Not auch direkt angerufen. Der Wittgensteiner LKW-Fahrer machte sich dann auch sofort auf dem Weg zu seinem festsitzenden osteuropäischen Kollegen, um diesem aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Dem Wittgensteiner LKW-Experten, der sich sodann mit dem Einverständnis des Festgefahrenen ans Steuer des 40-Tonners setzte, gelang es denn auch recht schnell, den LKW wieder auf Kurs bzw. in die richtige Spur zu setzen. Ende gut, alles gut. Nein, leider nicht. Der 40-Jährige fuhr sich nun – wir schreiben mittlerweile 11.30 Uhr – nach nur 30 Metern wiederum fest. Jetzt hängt der LKW mit einer Achse frei in der Luft. Und wieder heißt es „rien ne va plus“. Wie´s weiter geht? Wer weiß das schon…. Man kann gespannt sein.
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