Walter Scheel Ausstellung in Freudenberg

Auf Zeitreise mit dem Botschafter für die Freiheit

(wS/red) Freudenberg 02.02.2017 | Er war einer der maßgeblichen Väter der sozialliberalen Ostpolitik und wurde später auch als singender Bundespräsident äußerst populär. Im letzten Jahr verstarb Walter Scheel, Politiker der Freien Demokraten, mit 97 Jahren. Anlässlich seines 90. Geburtstages ehrte die „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“ den ehemaligen Bundespräsidenten und langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden ihres Kuratoriums mit einer Ausstellung zu seinem Leben und Wirken. Zur Erinnerung an seinen Tod im vergangenen Jahr, kommt die Ausstellung jetzt ins Siegerland. Organisiert haben das, die Freudenberger Liberalen, zusammen mit den Fraktionsvorsitzenden der Freien Demokraten im Kreistag, Guido Müller.

Walter Scheel, vierter Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, bei einem Besuch in Daaden (Rheinland-Pfalz) im Juni 2010. In seiner Kindheit verbrachte er viel Zeit bei seinem Onkel, der Bürgermeister von Daaden war. Zur Erinnerung an den Tod von Walter Scheel im vergangenen Jahr, holen die Freudenberger Liberalen und der Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten im Kreistag, Guido Müller, die Ausstellung ins Siegerland. (Archivbild: Kay-Helge Hercher)

Walter Scheel, vierter Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, bei einem Besuch in Daaden (Rheinland-Pfalz) im Juni 2010. In seiner Kindheit verbrachte er viel Zeit bei seinem Onkel, der Bürgermeister von Daaden war. Zur Erinnerung an den Tod von Walter Scheel im vergangenen Jahr, holen die Freudenberger Liberalen und der Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten im Kreistag, Guido Müller, die Ausstellung ins Siegerland. (Archivbild: Kay-Helge Hercher)

Einblick ins Leben und Wirken des ehemaligen Bundespräsidenten

Für den studierten Historiker Müller ist „Walter Scheels Lebensweg vom Kommunalpolitiker über seine Zeit als Minister und Vizekanzler bis zum Bundespräsident eine Zeitreise durch die jüngere Geschichte Deutschlands. Dabei verstand er sich“, so betont Müller, „stets als Botschafter für die Freiheit!“ Die Ausstellung zeigt anhand zahlreicher Fotos und Dokumenten die Stationen und den Werdegang eines einzigartigen Liberalen. Zur Eröffnung wird der Historiker Dr. Jürgen Fröhlich einen Einblick ins Leben und Wirken des ehemaligen Bundespräsidenten geben. Als Parteichef führte Scheel die Liberalen von 1968 bis 1974. In der Zeit von 1969 bis 1974 war er Außenminister und Vizekanzler in der SPD/FDP-Koalition von Bundeskanzler Willy Brandt (SPD). In der Folge war Scheel von 1974 bis 1979 Bundespräsident. Als viertes Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland, wurde er als singender Bundespräsident („Hoch auf dem gelben Wagen“) äußerst populär.

Eröffnung am 10. Februar, um 17.00 Uhr in Freudenberg

Eröffnet wird die Ausstellung durch Freudenbergs Bürgermeisterin, Nicole Reschke, am 10. Februar 2017, um 17.00 Uhr, im Freudenberger Rathaus. Gäste sind gerne gesehen. Die Ausstellung wird bis zum 3. März im Foyer zu den Öffnungszeiten zu sehen sein.

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