Jaap Verweij wird Gründungsdekan

(wS/red) Siegen 23.09.2017 | Die Universität Siegen hat Professor Dr. med. Jaap Verweij als Gründungsdekan der Lebenswissenschaftlichen Fakultät (LWF) bestellt. Das Projekt „Medizin neu denken“ wird an der Universität Siegen an der neuen Lebenswissenschaftlichen Fakultät (LWF) umgesetzt. Gemäß Hochschulgesetz (§ 26 Absatz 6) hat das Rektorat der Universität Siegen im Einvernehmen mit dem Senat mit Professor Dr. med. Jaap Verweij einen Gründungsdekan bestellt. Prof. Verweij wird das Amt für die Phase der Gründung zunächst bis zum 31. Januar 2018 ausüben. Unterstützen wird ihn dabei als Manager Dr. Olaf Gaus, der das Projekt seit einem Jahr operativ betreut. „Jaap Verweij ist bestens vertraut mit allen inhaltlichen Aspekten des Projekts ‚Medizin neu denken‘, genießt international einen ausgezeichneten Ruf und ist glänzend vernetzt. Mit ihm gewinnt die Universität einen hochkarätigen Fachmann, mit dem wir den Weg zum MedizinStudium hier in Siegen erfolgreich gehen können. Ich bin sehr stolz, ihn an unserer Seite zu haben“, sagte Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart.

Prof. Jaap Verweij war seit 2013 Dekan der Medizinischen Fakultät des Erasmus Medical Center (EMC) der Universität Rotterdam und zudem stellv. Vorsitzender des Vorstands. Prof. Verweij bleibt dem EMC auch weiterhin erhalten. Für die Gründungsphase in Siegen sind seine Kenntnisse der Funktionsweise einer Universitätsklinik und die Qualitäten in der Geschäftsführung von großem Wert. Das medizinische Fachgebiet von Prof. Verweij ist die Onkologie, als Autor oder Co-Autor hat er mehr als 700 wissenschaftliche Publikationen herausgegeben. Neben seinen Aktivitäten in der Forschung engagiert sich Prof. Verweij in hochrangigen Gremien, zurzeit hat er den stv. Vorsitz im Aufsichtsrat der Niederländischen Krebsstiftung inne. Der Niederländer ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Prof. Verweij wird in Siegen den Aufbau der Medizinerausbildung steuern. Gleichzeitig wird Prof. Verweij in einem erweiterten Dekanat die verschiedenen Teilgebiete an der Hochschule vernetzen, die sich auf die Medizin-Informatik, die Medizin-Technik, das Gesundheitswesen mit digitalem Schwerpunkt (Public Health), die medizinnahen Naturwissenschaften, die Psychologie, die Ökonomie und die Sozialwissenschaften erstrecken. Ein weiterer zentraler Schwerpunkt seiner Tätigkeit als Gründungsdekan ist die Verbindung zu den vier Siegener Kliniken in einem gemeinsamen Arbeitsprozess in Forschung, Lehre und Gesundheitsversorgung. Das Erasmus Medical Center (EMC) ist neben der der Universität Bonn und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein Kooperationspartner im Projekt „Medizin neu denken“. Das EMC wird in weltweiten Rankings regelmäßig unter den „Top 30“ gelistet und ist auf internationaler Ebene mit allen führenden medizinischen Zentren eng vernetzt. Für den Bereich der medizinischen Lehre ist das EMC in den Niederlanden zum vierten Mal in Folge mit dem „National Award“ ausgezeichnet worden, der auf der Basis der Stimmen von Studierenden vergeben wird.

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