FOM Studierende ausgezeichnet: AWO prämiert Konzepte für Inklusionshotel

(wS/red) Siegen 03.05.2018 | Studierende der FOM Hochschule in Siegen entwickelten im Rahmen einer Seminararbeit unterschiedliche Marketingkonzepte für das Inklusionshotel der AWO in Netphen-Deuz, das erste dieser Art in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe. Die drei überzeugendsten Arbeiten, mit Blick auf die praktische Anwendbarkeit, hat die AWO nun prämiert. Darunter jeweils eine Arbeit zur Zielgruppen- und Marktanalyse sowie zur Vermarktung eines Inklusionshotels.

Hüseyin Sölen stellte in seiner Arbeit mögliche Kundengruppen des Hotels heraus und gab mit Blick auf die Zielgruppen Hinweise zur Preispolitik. Studentin Katharina Schneider thematisierte in ihrer Arbeit die Kommunikationspolitik für Inklusionshotels. Im Zuge dessen arbeitete sie heraus, welche Zielgruppen und Werbeinstrumente in eine Werbestrategie für dieses neuartige Hotelkonzept integriert werden sollten. Peter Schneidermanns Untersuchungsgegenstand war der Hotelmarkt 2030 und zu erwartende Veränderungen auf dem Hotelmarkt und deren Bedeutung für die Zukunftsaussichten von Inklusionshotels. Dabei identifizierte er Trends und Entwicklungen des Marktes im Hotel- und Gastgewerbe.

(v.l.) Christian Dohmen, Prof. Dr. Julia Naskrent, Hüseyin Sölen, Katharina Schneider, Peter Schneidermann, Michael Kirchner (Inhaber der Michael Kirchner Immobilien e.K., Telgte). (Foto: FOM)

„Alle drei Arbeiten bieten vor dem Hintergrund der besonderen Markt- und Standortsituation wegweisende Lösungsansätze. Die Arbeit von Hüseyin Sölen zeichnet sich z. B. dadurch aus, dass sie fundiertes Marketingwissen für die AWO, als die künftigen Hotelbetreiber, praktisch nutzbar macht und dabei die Alleinstellungsmerkmale sowohl der Inklusion als auch der räumlichen Lage systematisch berücksichtigt“, so Christian Dohmen, Leiter Unternehmensentwicklung und -steuerung (stv. Geschäftsführer), Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Siegen-Wittgenstein/Olpe.

FOM Professorin Dr. Julia Naskrent, die die Seminararbeiten in dem Modul Marketingtrends und Forschung u.a. betreute, befürwortet den Theorie-Praxis-Transfer durch die Zusammenarbeit mit der AWO: „Durch die Konzeptentwicklung für ein reales Projekt, findet eine Verknüpfung von wissenschaftlichem Arbeiten und der Praxis statt. Die Ergebnisse der insgesamt 60 Arbeiten zu 30 Themen rund um die Vermarktung des Inklusionshotels werden in die Planungen der AWO einfließen. Das hat die Studierenden besonders motiviert.“

Mit mehr als 46.000 Studierenden ist die FOM die größte private Hochschule Deutschlands. Sie bietet Berufstätigen und Auszubildenden an bundesweit 29 Hochschulzentren die Möglichkeit, berufsbegleitend praxisorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Gesundheit & Soziales, IT-Management sowie Ingenieurwesen zu absolvieren. Die Studienabschlüsse sind staatlich und international anerkannt. Getragen wird die FOM von der gemeinnützigen Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft mit Sitz in Essen. Die Hochschule ist vom Wissenschaftsrat akkreditiert und hat von der FIBAA Anfang 2012 das Gütesiegel der Systemakkreditierung verliehen bekommen – als erste private Hochschule Deutschlands. Weitere Informationen www.fom.de.

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