Siegen – Spende am Diakonie Klinikum Jung-Stilling

(wS/red) Siegen 26.10.2018 | Raum des Rückzugs für die Intensivstation

Ein Besuch auf der Intensivstation verlangt Angehörigen oftmals viel Kraft ab. Sie sehen den Patienten, abhängig von vielen medizinischen Instrumenten, im Koma oder auch verletzt. „Um diese Eindrücke zu verarbeiten, ist es wichtig, einen Raum des Rückzugs zu haben“, sagt Sandra Gross, Schichtleiterin der Intensivstation im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Solch ein Ort wurde nun mit Hilfe des Krankenhaus-Fördervereins realisiert. 1500 Euro wurden in Möbel und Dekoration investiert, um den bereits vorhandenen Raum umzugestalten.

Die Organisation und Auswahl des Inventars übernahm Eva Schumacher, Fachkraft für Anästhesie- und Intensivpflege. Das Ergebnis überzeugte auch den Fördervereins-Vorsitzenden Hans-Werner Bieler: „Angehörige müssen wissen, dass sie einen Platz haben, an dem Privatsphäre herrscht.“ Im neu gestalteten Angehörigenzimmer finden unter anderem Arztgespräche statt. Hier bleibt jedoch auch Raum, um seine Gedanken zu ordnen oder auch um zu trauern.

Foto: Diakonie Südwestfalen

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