Siegen – Die Nachtbusse müssen erhalten bleiben

(wS/red) Siegen 30.11.2018 | Junge Union Siegen-Wittgenstein unterstützt die Forderung nach dem Fortbestehen der Nachtbusse über 2019 hinaus.

Die Junge Union dankt Falk Al-Omary und dem Team vom Verein „Nachtexpress“ für das jahrelange und ehrenamtliche Engagement für die Nachtbusse in Siegen-Wittgenstein. Schon bei einem Besuch 2016 konnte die Junge Union Kreuztal feststellen, dass es Probleme bei der Finanzierung des Projektes gab, da Mittel fehlten.
Die Junge Union ist daher froh, dass der Kreis sich bereit erklären wird, die nötigen Mittel für ein Fortbestehen bis Ende 2019 zur Verfügung zu stellen, aber wir fragen uns, warum es erst einen öffentlichen Diskurs benötigt hat, damit diese Bereitschaft vorliegt.

In einem Telefongespräch mit Falk Al-Omary betont dieser uns gegenüber, dass es bereits im Februar 2018 ein Gespräch mit der Referentin des Landrats Frau Heinemann und dem Geschäftsführer des ZWS Herrn Padt im Kreishaus gab. Al-Omary sagt „Dem Kreis wurde in dem Gespräch deutlich gemacht, dass der Nachtbus ab Ende 2018 unter den damaligen Voraussetzungen nicht weiterfahren kann und, dass der Landrat trotz dieser aufgezeigten Konsequenzen nicht reagiert hat. Es wurden keine weiteren Gespräche zwischen Kreis und Nachtexpress geführt, die hätten verhindern können, dass das Thema kurz vor Jahresende so kurzfristig behandelt werden muss.“.
Die Junge Union fragt sich daher, wie es sein kann, dass der Landrat das Thema nicht in die öffentliche Debatte geführt hat und es jetzt einen Monat vor Jahresende nötig geworden ist mit so heißer Nadel das Problem zu lösen. Dies hat leider in der öffentlichen Meinung zu Irritationen geführt, die unserer Meinung nach vermeidbar gewesen wären, da das Thema im Kreishaus offenkundig bekannt war.

Die Junge Union Siegen-Wittgenstein fordert den daher Landrat auf, dass er sich nicht nur um eine Lösung der finanziellen Probleme für 2019 kümmert, sondern auch darüber hinaus, damit das Thema nicht jedes Jahr neu diskutiert muss und so eine Planungssicherheit für die Region und seine Bürger besteht.
„Der Nachtbus als Erfolgsprojekt muss auch über 2019 hinaus bestehen bleiben, weil er den Standort Siegen-Wittgenstein auch für junge Menschen attraktiver macht, was besonders im Zusammenhang mit der Universität, die erfreulicherweise immer mehr Studenten hat, wichtig ist.“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union Alexander Patt.

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