Bilanz Sturmwochenende Stadtfeuerwehr Kreuztal

(wS/red) Kreuztal 11.03.2019 | Auch die Kreuztaler Feuerwehr war häufig im Einsatz

Im Laufe des vergangenen Wochenendes bescherte das Sturmtief „Eberhard“ der Stadtfeuerwehr Kreuztal 16 Einsätze. Um 17.25 am Sonntagnachmittag alarmierte die Kreisleitstelle den Meldekopf Kreuztal, der bis 20.15 Uhr die Einsätze im Kreuztaler Stadtgebiet von der Zentrale des Kreuztaler Feuerwehrgerätehauses aus koordinierte. Im Einsatz waren der Löschzug Kreuztal sowie die Löschgruppen Buschhütten, Kredenbach, Osthelden und Littfeld. Die Löschgruppe Krombach stellte am Sonntagnachmittag den Grundschutz sicher. Während der Meldekopf-Phase waren 59 Feuerwehrleute im Einsatz.

Der wohl spektakulärste Sturmschaden ereignete sich in der Kreuztaler Innenstadt, wo ein kapitaler Baum auf dem Parkplatz der ehemaligen Siebau samt Wurzel aus der Erde gerissen wurde und auf die Hagener Straße in Höhe des Dornseifer-Marktes fiel.

„Eberhard 7“ zeigt den Sturmeinsatz in der Hagener Straße in der Kreuztaler Innenstadt, der in diversen Medien ja schon platziert war.

Die Feuerwehr sperrte diesen Teil der Bundesstraße zwischen alter und neuer Verkehrskreuzung, um den Baum mit Hilfe der Drehleiter und eines Radladers des Baubetriebshofs zu zerlegen. An der Hauptverkehrskreuzung war zuvor ein Teil der Ampelanlage durch die starken Sturmböen in Mitleidenschaft gezogen worden; auch hier griff die Feuerwehr mit Hilfe der Drehleiter ein. Am Samstagabend hatte sich der Löschzug Kreuztal bereits um einen Sturmschaden im Fichtenweg gekümmert. Am Sonntagmorgen rückte die Löschgruppe Kredenbach zum Friedhof aus, wo ein Baum die Fahrbahn unterhalb des Friedhofs blockierte. Zu den weiteren Hilfeersuchen des Sturmsonntags gehörten laut Meldung umgestürzte Bäume in der Charlottenstraße, in der Junkernhees, im Gewendtweg in Osthelden, in der Müsener Straße in Littfeld, auf der Ostheldener Höhe, in der Backeswiese, auf der HTS und im Schneeweißdornweg in Eichen, wo sich die Feuerwehr um gleich drei Bäume kümmern musste. Gemeldete Sturmschäden auf der K 26, der Verbindungsstraße zwischen Junkernhees und Buchen, hatten sich für die Löschgruppe Buschhütten rasch erledigt: Die Straße war bereits für den Durchgangsverkehr gesperrt worden. So manche Meldung über Sturmschäden konnte die Feuerwehr vor Ort nicht mehr verifizieren. In der Straße Zum Hammerseifen drohte eine Kaminabdeckung hinabzustürzen, aus der Innenstadt vermeldete ein Anrufer herabstürzende Deckenplatten in der Tiefgarage eines Frische-Marktes. Geschick war auch in der Hüttenstraße in Langenau gefragt:

„Eberhard 14 und 15“ zeigt die Einatzstelle in der Hüttenstraße

Dort war ein hoher Baum in eine Stromleitung gefallen. Mit Hilfe der Drehleiter gelang es, den Baum so mit Motorsäge und Leinen vorzubereiten, dass er mit Hilfe des Zuges von unten schließlich zu Boden ging.
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