Rudi Georg mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

(wS/red) Siegen 20.08.20 | Für langjähriges Engagement geehrt

Ein stiller Helfer mit Durchsetzungsvermögen, Bescheidenheit und ganz viel Tatkraft. So oder so ähnlich könnte man Rudi Georg in einem Satz beschreiben. Ob Kommunalpolitik, Sport oder Heimatarbeit: Jahrzehntelang hat sich Georg in den verschiedensten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens engagiert, ohne dafür im Rampenlicht stehen zu wollen. In Burbach kennt und schätzt man ihn besonders als Ortsvorsteher von Niederdresselndorf und als langjährigen stellvertretenden Bürgermeister.

Landrat Andreas Müller überreichte Rudi Georg jetzt im Siegener Kreishaus das Bundesverdienstkreuz für außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement. „Ob als Ortsvorsteher, Mitglied im Heimatverein oder Übungsleiter beim Turnverein – Sie haben sich immer schon bedingungslos für Ihre Mitmenschen eingesetzt und stark gemacht. Es freut mich sehr, Sie heute auszeichnen zu dürfen, Ihnen einfach mal ‚Danke‘ zu sagen und etwas zurückzugeben“, so Müller bei der Verleihungsfeier.

Bild: (v.l.) Christoph Ewers, Ilse Georg, Rudi Georg und Landrat Andreas Müller bei der Verleihungsfeier im Siegener Kreishaus.

Rudi Georg ist seit über einem halben Jahrhundert im Turnverein „Frisch-Auf 1912 Dresselndorf e.V.“ in verschiedenen Funktionen als Helfer, Vorsitzender, Übungsleiter und ambitionierter Sportler aktiv. In den 20 Jahren als Vorsitzender hat er den Verein weiterentwickelt und viele Mitglieder gewonnen. Auch im Heimatverein hilft er seit über 30 Jahren, wo er kann. Zum Beispiel, wenn es darum geht den Backes im Ort mit all seinen Traditionen zu erhalten.

Fast in jeder freien Minute engagiert sich Rudi Georg auf vielfältige Weise für die Menschen in seinem Umfeld. Seit 1984 schon ist er in der Kommunalpolitik aktiv. „Ich habe Rudi Georg in den 14 Jahren als Stellvertreter immer als verlässlichen Partner und Helfer erlebt. Seine besonnene und bescheidene Art, Dinge anzugehen, habe ich über die Jahre besonders schätzen gelernt“, so Christoph Ewers, Bürgermeister der Gemeinde Burbach.

Dazu passt das Schlusswort des frisch gebackenen Ordensträger, der seiner Frau und seiner Familie für den Rückhalt dankte: „Eigentlich müsste man den Orden teilen, denn die Hälfte der Auszeichnung gebührt meiner Frau“, so Georg.

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