Bund fördert kommunale Radverkehrsinfrastruktur

(wS/red) Siegen-Wittgenstein 22.04.2021 | Bundestagsabgeordneter Volkmar Klein: „Das Bundesverkehrsministerium fördert kommunale Radverkehrsinfrastrukturprojekte.“

Länder und Gemeinden können Bundesmittel vom Bundesverkehrsministerium für Radverkehrsinfrastrukturprojekte vor Ort abrufen. Insgesamt stehen bis 2023 rund 660 Millionen Euro dafür bereit, auf NRW entfallen davon knapp 100 Mio. Euro. „Das ist eine große Chance auch für Siegen-Wittgenstein, die Fahrradinfrastruktur ganz entscheidend aufzuwerten und zu verbessern“, freut sich Volkmar Klein.

Radfahrerinnen und Radfahrer sollen mit diesem Sonderprogramm bundesweit unterstützt, geschützt und gestärkt werden. So solle mehr Verkehr auf den klimafreundlichen Radverkehr verlagert werden. Um diese Ziele zu erreichen, würden im Rahmen des Sonderprogramms u.a. gefördert: Neu-, Um- und Ausbau flächendeckender, möglichst getrennter und sicherer Radverkehrsnetze, eigenständige Radwege, Fahrradstraßen, Radwegebrücken oder -unterführungen (inkl. Beleuchtung und Wegweisung), Abstellanlagen und Fahrradparkhäuser, Maßnahmen zur Optimierung des Verkehrsflusses für den Radverkehr wie getrennte Ampelphasen (Grünphasen), Erstellung von erforderlichen Radverkehrskonzepten zur Verknüpfung der einzelnen Verkehrsträger und Lastenradverkehr.

Ansprechpartner für die Förderanträge seien in Nordrhein-Westfalen die jeweiligen Bezirksregierungen. Die Maßnahmen der Länder und Gemeinden würden mit bis zu 75 Prozent, bei finanzschwachen Gemeinden und bei Gemeinden in strukturschwachen Regionen sogar mit bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt. Zur Entlastung der Länder und Gemeinden während der Corona-Pandemie könnten die Maßnahmen bis zum 31. Dezember 2021 sogar mit bis zu 80 Prozent gefördert werden. Der Landesanteil könne sowohl aus Mitteln des Landeshaushalts wie auch aus kommunalen Haushalten aufgebracht werden.