TuS Ferndorf nach starkem Spiel auf einem Nichtabstiegsplatz

(wS/red) Dormagen/Ferndorf 22.04.2021 | Die „Wiesel“ vom Niederrhein verloren 27:26 gegen starke Ferndorfer

Es war wieder so ein Spiel, wo man sich die Herztropfen in greifbarer Nähe zwischen Couch und Smart-TV/PC legen konnte, denn wieder haben es die Ferndorfer Spieler geschafft, den Puls der Fans ihrem eigenen anzupassen.

In der Pressekonferenz vor dem Spiel hatte Trainer Robert Andersson die schlechte Trefferquote bei den Siebenmeterwürfen angesprochen, aber auch hier gab es drei Fehlwürfe, zweimal Chrissi Klasmann und einmal Josip Eres. Waren sie nervös oder war es der wirklich gute Sven Bartmann in Gastgebertor, der eine erschreckend starke Selbstsicherheit ausstrahlte?
Trotzdem, Chrissi hatte halt keinen guten Tag erwischt, bereichert das Ferndorfer Spiel aber schon und kommt immer besser rein, man sieht förmlich, wieviel Spaß es ihm macht.
Dormagen machte das erste Tor im Spiel, wurde aber direkt von Julian Schneider und Thomas Rink gekontert, denn Ferndorf spielte stark, das war Highspeedhandball, wie wir es gerne öfter sehen würden, sie waren in der Breite gut aufgestellt und präsentierten sich hervorragend.Ferndorf übernahm nach dem 4:3 der Wiesel in der 9. Minute das Zepter und legte mit Torben Matzken und zweimal Josip Eres einen Zwischenspurt hin und innerhalb von 2 Minuten hieß es 4:6. Von dem 4:4 von Torben Matzken in der 9. Minute bis zur 46. Minute geriet Ferndorf kein einziges mal in Rückstand.

Josip Eres 8/1 Treffer

Aber Dormagen kam noch einmal, sie ließen sich nicht abschütteln. Nach dem 16:19 von Josip Eres in der 43. Minute lief minutenlang nichts mehr, innerhalb von 4 Minuten musste der TuS FÜNF Treffer in Folge hinnehmen.

Wir blicken mal kurz in die Tabelle, da fand kein Duell zweier „Kellerkinder“ statt, ganz im Gegenteil, hier spielte der Tabellenachtzehnte TuS Ferndorf beim Tabellenfünften TSV Bayer Dormagen.
Ferndorf hatte, wie schon geschrieben, nicht nur eine schlechte Trefferquote bei den Siebenmetern, sie leisteten sich auch Konzentrationsfehler, die sich in etlichen Fehlwürfen niederschlugen. Trotzdem war die Mannschaftsleistung sehr gut, Marin Durica im Tor glänzte durch tolle Reflexe und unsere Abwehr stand sehr gut. Im Rückraum leitete der junge Torben Matzken das Spiel und Niklas Diebel spielte sehr gut, er kommt immer besser in Fahrt, erzielte auch zwei wichtige Treffer.

Ebenso Andreas Bornemann, Corona hatte auch ihn erwischt, aber er glänzte in der Crunchtime als er in der 55. Minute das 24:25 und in der 58. Minute das ganz wichtige 26:26 erzielte. Ebenso stark wurde vom TuS über die Außen gespielt, Rechtsaußen Josip Eres und auf Linksaußen Julian Schneider erzielten grandiose Tore, Julian Schneider wurde vom „Sportdeutschland“-Moderator als GNADENLOS geadelt.

Und als dann Dormagen in der letzten Minute ein krasser Fehler unterlief, war es Josip Eres, der den erlösenden und auch verdienten Siegtreffer für Ferndorf erzielte.

Torschützen:

Josip Eres 8/1

Julian Schneider und Torben Matzken je 4

Mattis Michel 4/1

Andreas Bornemann, Thomas Rink und Niklas Diebel je 2

Lucas Schneider 1
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