Radsport: Drei Siegerländer bei Westfalenmeisterschaft in den Top Ten

(wS/Si) Siegen-Wittgenstein 29.09.2021 | Drei Siegerländer bei Westfalenmeisterschaft in den Top Ten

Paderborn. Erfolg für die heimischen Radsportler: Mit Luca Wittrock, Lukas Klöckner und Joscha Weber fuhren drei Siegerländer bei den Offenen Westfalenmeisterschaften in Paderborn unter die ersten Zehn.

Bis zu 15 Prozent steile Rampen, schmale Feldwege und dazu ein strammer Wind – die Strecke der diesjährigen Offenen Westfalenmeisterschaften im Radsport hatte es in sich und erinnerte ein wenig an das Terrain der Frühjahrsklassiker wie Flandernrundfahrt oder Amstel Gold Race. Der gut fünf Kilometer lange Rundkurs nahe Paderborn-Neuenbeken war gespickt mit mehreren kurzen Anstiegen und Kurven, die für viele Tempowechsel sorgten. Dadurch zog sich das Fahrerfeld immer wieder in die Länge und früh fielen Fahrer zurück.

Luca Wittrock in Paderborn

Das lag auch an der erstklassigen Besetzung: Einige Kontinental-Profis sowie Elite- und Amateur-Fahrer und Junioren fuhren in einem gemeinsamen Rennen mit getrennten Wertungen. Viele Attacken an der Spitze sorgten vom Start weg für ein schnelles Rennen. Die drei Siegerländer im Rennen, Luca Wittrock, Lukas Klöckner und Joscha Weber (alle Team Strassacker), hielten sich dabei gut und konnten viele der Tempoverschärfungen mitgehen.

Lukas-Kloeckner-in-Paderborn

Lukas Klöckner geriet nach einem frühen Sturz vor ihm zunächst ins Hintertreffen, fuhr die Lücke zum Feld aber mit einer konstanten Leistung wieder zu. Später spaltete sich das Feld am steilsten Anstieg kurz vor der Zielpassage in zwei Teile, wobei der gebürtige Siegener Joscha Weber leider ins Verfolgerfeld zurückfiel. „Am Zielanstieg mussten man jedes Mal 700 Watt und mehr treten, um überhaupt mitzukommen, das war schon hart“, so Weber.

Luca-Wittrock-in-Paderborn

Luca Wittrock kam mit der Steigung am besten zurecht und bewies einmal mehr seine aktuell starke Form. Wie schon beim Jedermannrennen der Deutschlandtour in Nürnberg wurde er in Paderborn nach 84 Kilometern und 1200 Höhenmetern im Sprint der Spitzengruppe Zweiter – hier in der Wertung der Amateurklasse. „In der Zielkurve wurde ich etwas abgedrängt, sonst wäre vielleicht noch etwas mehr möglich gewesen“, sagte der 19-jährige Siegener nach seinem zweiten Lizenzrennen überhaupt. Lukas Klöckner schaffte es hinter Wittrock auf einen starken vierten Platz, Joscha Weber wurde Achter.

 Luca Wittrock in Paderborn


Joscha-Weber-in-Paderborn

In der pandemiebedingt kurzen Radsaison wartet nun noch ein letztes Highlight auf das Siegerländer Trio: Das 135 Kilometer lange Rennen des Münsterland Giros am kommenden Sonntag.

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