Infoveranstaltung des JAEB für Groß und Klein ein Erfolg

(wS/jaeb) Siegen 17.08.2022 | Zum neuen KiTa-Jahr lud der Jugendamtselternbeirat der Stadt Siegen (JAEB) am vergangenen Samstag zu einer Informationsveranstaltung ein. Im Blue-Box-Park konnten KiTa-Kinder spielen und toben, während die Eltern sich mit den Mitgliedern des JAEB austauschten. Zu Gast waren auch Vertreter von Politik und Verwaltung der Stadt Siegen. Die Ehrenamtlichen des JAEB werden jedes Jahr aus dem Kreis aller Elternbeiräte der Siegener Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen gewählt. Dazu ihr Vorsitzender Stephen Müller: „Bereits jetzt möchte ich alle Eltern dazu aufrufen sich in Ihren KiTas zu engagieren. Und kommen Sie unbedingt zur Wahl des JAEB. Gemeinsam erreichen wir mehr für unsere Kinder!“ Unterstützung findet Müller bei den Mitarbeitenden des städtischen Jugendamtes und in der städtischen Politik. Stellvertretender Leiter des Jugendamtes Dr. Andreas Matzner gratulierte zu der gelungenen Veranstaltung und lobte das Engagement des JAEB und Müllers steten Einsatz im Namen der Kinder.

Dem schloss sich der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Ingmar Schiltz (SPD) an und sprach sich für noch mehr Elternbeteiligung aus. Die Gespräche mit den Eltern in der lockeren Atmosphäre im Park bei hochsommerlichen Temperaturen ergaben ein Bild der grundsätzlichen Zufriedenheit mit den KiTas in Siegen. Jedoch wurden trotz der guten Stimmung auch ernste Themen besprochen. Mütter und Väter berichten zunehmend von großer Sorge mit Blick auf den Corona-Herbst. Aktuell bekommen die Eltern Selbsttests vom Land gestellt, die sie eigenverantwortlich zu Hause mit ihren Kindern durchführen sollen. Vielen reicht diese Strategie nicht, sie wünschen sich mehr Informationen und Handlungsoptionen. Auch Probleme bei der Platzvergabe oder bürokratische Hürden bei Förderungen wurden besprochen. Stellvertretender Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses und Landespolitiker Jens Kamieth (CDU) tauschte sich mit Müller über aktuelle Themen aus. Vor allem die Abschaffung der „Sprachkita“ regte eine Diskussion an. Der Bund sieht im Haushalt kein Geld mehr für die Förderung der „Sprachkitas“ vor, das Programm läuft Ende 2022 aus. Kamieth und Müller sind vom Erfolg des Konzepts der Sprachförderung überzeugt und plädieren für eine Weiterführung der Förderung. Auch über den weiterhin gravierenden Fachkräftemangel wurde gesprochen. Laut Schiltz und Kamieth würde der Fachkräftemangel aus politischer Sicht angegangen. Jedoch könne die „Politik nur den Rahmen setzen“, so Kamieth. Dazu Müller: „Wir vom JAEB wünschen uns bessere und unbürokratischere Arbeitsbedingungen für die Erzieherinnen und Erzieher unserer Kinder. Auch die Träger müssen ihren Teil leisten.“

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