(wS/fwt) Freudenberg 23.02.2026 | Was für ein Auftakt! Am Samstagabend, dem 21. Februar 2026, verwandelte sich das Sängerheim der Liedertafel Freudenberg in einen brodelnden Hexenkessel der guten Laune. Die Premiere von „In geheimer Mission“ beim Flecker Wintertheater ging vor vollbesetztem Haus über die Bühne – und schon jetzt steht fest: Auch alle weiteren Vorstellungen sind restlos ausverkauft. Nach diesem Premierenabend überrascht das allerdings niemanden mehr.

Von der ersten Szene an zeigte sich das Ensemble in Bestform. Spielfreude, Tempo und punktgenau gesetzte Pointen sorgten im Minutentakt für schallendes Gelächter im Publikum. Besonders bemerkenswert: Hier steht nicht nur eine Reihe starker Einzelspieler auf der Bühne, sondern ein Ensemble, das als echtes Team funktioniert. Die Abläufe greifen präzise ineinander, die Dialoge sitzen, und das Timing stimmt bis ins Detail.
Jens Benner überzeugt als selbstverliebter Botschafter mit herrlich überzogenem Charme und genau der richtigen Portion Selbstironie. Anne Werner bringt als lebenslustige Nachbarin ordentlich Schwung ins Geschehen und sorgt immer wieder für turbulente Momente. Auch Simone Siebel und Lilli Gieseler, zum ersten Mal mit dabei, setzen starke Akzente und treiben die Handlung gekonnt voran.
Ein besonderes Komödien-Highlight liefert Patrick Kruse als Butler Perkins: stoisch, britisch trocken und mit perfektem Gespür für Situationskomik. Guido Schröder als CIA-Agent, Ingrid Bradu als wunderbar schusselige Sekretärin und Fabian Schefczyk als schüchterner Freund komplettieren das bestens aufgelegte Ensemble ohne jede Schwäche.
Das Stück selbst erweist sich als erstaunlich aktuell. Mit augenzwinkernden Anspielungen auf die Weltpolitik, viel Tempo und bewusstem Klamauk trifft „In geheimer Mission“ genau den Nerv des Publikums. Die Mischung aus klassischer Boulevardkomödie, pointenreichem Verwechslungsspiel und frechem Humor geht voll auf.
Der Premierenabend endete mit langanhaltendem Applaus und vielen lachenden Gesichtern im Saal. Ein rundum gelungener Start für das Flecker Wintertheater – und ein Beweis dafür, dass intelligente Klamotte und präzises Ensemble-Spiel auch heute noch bestens funktionieren.
Fazit: Ausverkauft, ausgereift, ausnehmend komisch. Wer eine Karte ergattert hat, darf sich glücklich schätzen.






Fotos: Flecker WinterTheater e.V.
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