(wS/tus) Kreuztal – Siegen 21.10.2026 | Der Handball-Zweitligist TuS Ferndorf und die DRK-Kinderklinik Siegen gehen künftig gemeinsame Wege.
Beide Partner haben eine Zusammenarbeit vereinbart, in deren Mittelpunkt regelmäßige Projekte und Begegnungen für Kinder und Jugendliche stehen. Dabei sollen die Möglichkeiten des Profisports mit der Arbeit verschiedener Bereiche der Kinderklinik verbunden werden.
Die Kooperation ist bewusst langfristig angelegt und soll sich nicht auf einzelne Veranstaltungen beschränken. Vorgesehen sind unterschiedliche Aktionen mit der Klinikschule, dem Kinderpalliativteam, der Tagesklinik sowie der psychosomatischen Station P1. Die jeweiligen Formate sollen gemeinsam entwickelt und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen abgestimmt werden.
Zu den ersten geplanten Maßnahmen gehören gemeinsame Trainingseinheiten sowie ein Projekttag zum Thema Handball in der Klinikschule. Spieler und Verantwortliche des TuS Ferndorf sollen dabei unmittelbar in die Aktionen eingebunden werden.
Darüber hinaus sind weitere Begegnungen und Projekte sowohl in der Kinderklinik als auch im Umfeld des TuS Ferndorf vorgesehen.
Die Idee für die Zusammenarbeit entstand in Gesprächen zwischen dem TuS Ferndorf und der DRK-Kinderklinik. Ausgangspunkt war der Wunsch des Zweitligisten, sein gesellschaftliches Engagement in der Region weiterzuentwickeln und dabei insbesondere Projekte für Kinder und Jugendliche zu unterstützen.
Daraus entwickelte sich gemeinsam mit den Verantwortlichen der Kinderklinik die
Idee einer dauerhaften Kooperation. für den TuS Ferndorf ist die Zusammenarbeit zugleich Teil seines Selbstverständnisses als regional verwurzelter Profisportverein. Neben dem sportlichen Wettbewerb in der 2. Handball-Bundesliga soll die öffentliche Wahrnehmung des Vereins genutzt werden, um gesellschaftliche Einrichtungen und Themen in der Region stärker einzubeziehen.
„Der TuS Ferndorf ist seit vielen Jahren eng mit dem Siegerland und den Menschen hier verbunden. Daraus entsteht für uns auch eine gesellschaftliche Verantwortung“, sagt Alexander Finke, Geschäftsführer des TuS Ferndorf. „Gemeinsam mit der DRK- Kinderklinik möchten wir konkrete Projekte entwickeln, bei denen unsere Mannschaft und unser Verein einen echten Beitrag leisten können. Wichtig ist uns dabei vor allem, dass keine einmalige Aktion entsteht, sondern eine Zusammenarbeit, die kontinuierlich weiterentwickelt wird.“
Die DRK-Kinderklinik Siegen sieht in der Zusammenarbeit insbesondere die Möglichkeit, den Kindern und Jugendlichen zusätzliche Angebote und besondere Begegnungen außerhalb ihres gewohnten Klinikalltags zu ermöglichen.
„Sport kann Menschen zusammenbringen und gerade für Kinder und Jugendliche besondere Erlebnisse schaffen. Deshalb freuen wir uns sehr darüber, gemeinsam mit dem TuS Ferndorf verschiedene Formate zu entwickeln“, erklärt Fred Josef Pfeiffer, Geschäftsführer der DRK-Kinderklinik Siegen. „Die ersten Ideen zeigen bereits, wie vielfältig die Zusammenarbeit gestaltet werden kann.“
Dabei soll der Austausch ausdrücklich in beide Richtungen funktionieren. Während Spieler und Verantwortliche des TuS Ferndorf die Kinder und Jugendlichen in der Klinik besuchen und dort gemeinsame Angebote durchführen, sollen perspektivisch auch Aktionen im Umfeld des Vereins und bei Heimspielen des Zweitligisten stattfinden. Auf diese Weise sollen neue Begegnungsmöglichkeiten entstehen und die jeweiligen Projekte einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

v.l.n.r.: Alexander Finke (Geschäftsführer TuS Ferndorf Handball GmbH & Co KG), Corinna Lemberg (stellvertretende Pflegedirektorin DRK Kinderklinik Siegen), Luana Lautenschläger (TuS Ferndorf Handball GmbH & Co. KG)










